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Weiter Spitzenreiter: Dynamo siegt 3:2 in Hannover

Dominik Kother traf bei Hannover II zweimal. / Foto: Robert Michael/dpa
Dominik Kother traf bei Hannover II zweimal. / Foto: Robert Michael/dpa

Drittligist Dynamo untermauert die Tabellenführung. Immer wenn Dresden das Spiel unter Kontrolle zu haben scheint, macht Hannover II Druck. Am Ende entscheidet die Cleverness der Sachsen.

Dynamo Dresden hat sich zu einem 3:2 (2:1) bei Hannover 96 II gezittert und die Tabellenführung in der 3. Fußball-Liga untermauert. Dominik Kother hatte die Sachsen mit einem Doppelpack (20./28.) in Führung gebracht. Christoph Daferner (55.) verwandelte vor 11.980 Zuschauern einen Foulelfmeter zum 3:1.

Die nicht nachlassenden Hannoveraner Talente kamen durch Valmir Sulejmani (40.) noch vor der Pause zum Anschlusstreffer. Eric Uhlmann (86.) gelang erneut der Anschluss.

Führung gibt keine Sicherheit

Eine halbe Stunde spielte nur Dynamo - unterstützt von bis zu 8.000 Fans. Die Gäste erarbeiteten sich allerdings nur wenige Chancen. Kother nutzte jene aber konsequent. Beim ersten Treffer wurde er von Niklas Hauptmann auf dem linken Flügel bedient und versenkte den Ball dank Mithilfe von Hannovers Torhüter Leon-Oumar Wechsel. Tor Nummer zwei wurde durch einen Traumpass von Mika Baur eingeleitet, Kother drosch den Ball in seinem 90. Drittligaspiel unter die Latte.

Danach gab es einen Bruch im Dresdner Spiel. Der Anschlusstreffer durch eine starke Abschlussleistung von Sulejmani veränderte bis zum Pausenpfiff alles. Fast hätte der Hannoveraner in der Nachspielzeit noch den Ausgleich markiert, doch Dynamo-Torhüter Tim Schreiber reagierte großartig.

17. Saisontor von Daferner

Wer geglaubt hatte, die Dresdner würden nach dem Seitenwechsel wieder die Spielkontrolle übernehmen, sah sich getäuscht. Hannover machte Druck, brachte die Dynamo-Abwehr mehrfach in Verlegenheit, nutzte seine Möglichkeiten aber nicht. Dynamo setzte auf Konter. Bei einem dieser Gegenstöße foulte Wechsel Daferner im Strafraum, den fälligen Strafstoß nutzte der SGD-Stürmer mit etwas Glück zu seinem 17. Saisontor.

Die Gastgeber waren geschockt, brachten lange Zeit nichts Sehenswertes zustande. Doch in der Schlussphase mobilisierten die Hannoveraner noch mal alle Kräfte. Dynamo wirkte wieder schläfrig in der Hintermannschaft, das Foul vor dem 2:3 war Ausdruck dessen. Am Ende war es ein verdienter, wenn auch glücklicher Sieg der Sachsen.

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