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Wohnung in Radebeul durchsucht: Betrug bei Photovoltaik

Symbolbild Photovoltaik / pixabay viarami
Symbolbild Photovoltaik / pixabay viarami

Eine Geschäftsführerin und ihr Prokurist stehen im Verdacht, mit Solarananlagen betrogen zu haben. Der Mann ist bereits in Haft.

Die Behörden in Sachsen ermitteln gegen zwei Beschuldigte wegen Betrugs im besonders schweren Fall. Die 60-jährige Geschäftsführerin eines Dresdner Unternehmens und ihr 63-jähriger Prokurist werden beschuldigt, ihre Kunden mit schlüsselfertigen Photovoltaikanlagenangeboten getäuscht zu haben. Das teilte die Staatsanwaltschaft Dresden am Mittwoch mit.

Seit 2020 sollen sie falsche Versprechungen gemacht und bedeutende Vorauszahlungen erhalten haben, ohne die notwendigen Leistungsversprechen zu erfüllen. Besonders der Netzanschluss fehlte bei allen Bauprojekten. Der entstandene Schaden beläuft sich auf über vier Millionen Euro.

Am Mittwoch durchsuchten Polizeibeamte mehrere Objekte in Dresden und Radebeul. Sie beschlagnahmten umfangreiche Beweismittel und auch Vermögenswerte wie Firmenfahrzeuge. Der 63-jährige Beschuldigte wurde verhaftet und soll einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Die strafrechtlichen Untersuchungen durch die Staatsanwaltschaft und das Landeskriminalamt Sachsen werden fortgesetzt.

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