Die sächsische Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) hat Initiativen ermuntert, Vorschläge für das immaterielle Kulturerbe einzureichen. Die Deutsche Unesco-Kommission und die Kulturministerkonferenz hätten jetzt die neue Bewerbungsrunde gestartet, teilte das Kulturministerium mit. Bis Ende 31. Oktober 2025 können Vorschläge unterbreitet werden.
Um in das Verzeichnis aufgenommen zu werden, müssen die Bewerbungen bestimmte Kriterien erfüllen. In Sachsen berät das Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde in dieser Angelegenheit.
Das immaterielle Kulturerbe umfasst kulturelle Traditionen in all ihren Facetten - von Bräuchen und Festen über historisch gewachsene Handwerkstechniken bis hin zu Musik- und Tanzformen - darunter die Hip-Hop-Kultur und Poetry-Slam. Das bundesweite Verzeichnis umfasst aktuell 168 Einträge. Sachsen führt eine eigene Landesliste mit 14 Einträgen - aufgenommen sind Kulturgüter wie Bräuche und Feste der Lausitzer Sorben, die Genossenschaftsidee oder das Bergsteigen.
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten