Klettern ist das neue Laufen - seit 2001 weltmeisterlich und ab 2020 auch olympisch. Allein in Dresden gibt es sieben Kletterhallen. Ob Kindergeburtstag oder Seniorenclub, die Leute zieht es an den Berg bzw. in die Halle, die einen Berg geherbergt. Der Laie findet schnell heraus, dass er an Stellen Muskeln hat, die er mit ganzen Leben noch nicht gebraucht hat und der ambitionierte Sportler arbeitet sich von Route zu Route, von Griff zu Griff in immer kniffligere Pfade. Körper und Geist dürfen arbeiten, Kraft und Beweglichkeit wachsen, Konzentration und Selbstvertrauen erleben Gipfelstürme. Euphorie hin oder her, am Samstag gilt es für die besten Sachsen in vier Altersklassen, ihre Champions auszuklettern.
Der Tag im Mandala gehört den Wettkämpfern. Die Jüngsten beginnen 10.30 Uhr mit der Qualifikation, die Erwachsenen gehen 19.00 Uhr in ihre Finals. Für die Routen zeichnen Robert Leistner, Joseph Wetzel, Gunter Gäbel, Johannes Löhle und Tom Küchler verantwortlich.
Der Eintritt ist frei. Es können also alle Freunde, Fans, Nachbarn, Familienmitglieder und Arbeitskollegen zum Anfeuern kommen. Bei manchem setzt so ein Wettkampftag ja ungeahnte Kräfte frei. Klettern ist auf jeden Fall auch Kopfsache.
Der Tag im Detail:
Qualifikation Jugend C/B 10:30 bis 13:30 Uhr
Qualifikation Erwachsene/Jugend A 12:00 bis 15:00 Uhr
Finale Jugend C/B 15:30 Uhr
Finale Erwachsene/Jugend A 19:00 Uhr
Party 21:00 Uhr
Musik/DJs Max Wenzel/Aksi0m & Philipp Hofmann
Bouldern in der Kletterhalle - Tipps von Profis
Jan Hojer und seine Freundin Juliane Wurm gehören beide zur Weltelite der Kletter- und Boulderszene.