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Razzia der Bundespolizei in Leipzig gegen mutmaßliche Schleuser

Einsatz gegen Schleuser: Razzia in Leipzig mit Festnahmen/Symbolbild: © pixabay.com (Das abgebildete Symbolfoto dient der Veranschaulichung der Thematik, ohne die Aktion direkt darzustellen.)
Einsatz gegen Schleuser: Razzia in Leipzig mit Festnahmen/Symbolbild: © pixabay.com (Das abgebildete Symbolfoto dient der Veranschaulichung der Thematik, ohne die Aktion direkt darzustellen.)

Razzia in Leipzig: Bundespolizei und Staatsanwaltschaft gegen Schleuser im Einsatz.

Am Mittwochmorgen um 6 Uhr führte die Bundespolizei eine Razzia in Leipzig durch, bei der mutmaßliche Schleuser im Visier standen. Die Einsatzkräfte durchsuchten zeitgleich Objekte im Stadtgebiet, insbesondere Wohnungen im Stadtteil Grünau und im Zentrum. Hintergrund ist ein Verfahren gegen zwei syrische Verdächtige wegen Einschleusens von Ausländern.

Die Polizei drang in die Wohnung eines 32-Jährigen in Grünau ein, konnte ihn dort jedoch nicht antreffen. Er wurde später an seinem Arbeitsplatz festgenommen. Der zweite Verdächtige, 29 Jahre alt, wurde in seiner Innenstadtwohnung vorläufig festgenommen.

Die beiden sollen im Dezember 2023 36 Syrer über die Balkanroute in die EU geschmuggelt haben. Der Einsatz, an dem 40 Beamte beteiligt waren, basierte auf Ermittlungen der Leipziger Bundespolizei, im Gegensatz zu früheren Einsätzen der GEG „Bohemia“.

Ermittler stellten bei den Durchsuchungen umfangreiche Beweismittel sicher, darunter Smartphones, gefährliche Gegenstände und 3000 Euro Bargeld. Die Untersuchungen dauern an.