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Hoffen auf die Winterferien im Elbetierpark Hebelei

Afrikanische Zwergziegen wurden Ende vorigen Jahres in der Hebelei geboren.  Foto: Privat
Afrikanische Zwergziegen wurden Ende vorigen Jahres in der Hebelei geboren. Foto: Privat

In Diera-Zehren gibt es jetzt eine zoologische Besonderheit zu sehen. Am 2. März startet die neue Marktsaison.

Von Jürgen Müller 

Die Sorge war wieder groß, dass der privat geführte Elbetierpark Hebelei in Diera-Zehren aus finanziellen Gründen den Winter nicht überstehen könnte. Vom Tisch ist diese Sorge nicht, immerhin lädt der Tierpark aber wieder zu Winterferien ein. Diese sind erneut ein Hoffnungsschimmer auf mehr Besucher und Einnahmen. "Wir schleppen uns von Tag zu Tag durch die schwierige Winterzeit. Auf Grund der Inflation und den damit verbundenen wirtschaftlichen Engpässen, mit denen viele Menschen zu kämpfen haben, kamen im vergangenen Jahr nur wenige Gäste. Damit konnten weniger Einnahmen regeneriert werden, um den Winter abzusichern bei doppelter Belastung, da auch für den Tierpark Futter, Tierarztkosten und so weiter gestiegen sind. Immer weiter ansteigende Mindestlohn muss über die Eintrittsgelder regeneriert werden", so Betreiber Sven Näther .

 In den Winterferien organisiert er wieder Tierparkführungen. Diese finden am 15.und 16. sowie am 22. und 23. Februar und dann noch einmal am 1. März jeweils um 14 Uhr statt. Am letzten Ferientag, dem 2. März, gibt es den ersten Bauernmarkt des Jahres in der Hebelei.

Zwei südamerikanische Baby-Ziegen zu sehen

 Zu sehen sind im Tierpark nicht nur an diesen Tagen zwei südamerikanische Juan-Fernandez-Ziegen, welche am 23. und 30. Januar das Licht der Welt erblickten. "Nachdem in den vergangenen beiden Jahren zwei Handaufzuchten notwendig waren, wurden die Neugeborenen in diesem Jahr von den Mutterziegen glücklicher Weise selbst großgezogen. Sie sind eine zoologische Besonderheit, die es nur in wenigen Zoos weltweit außerhalb Chiles zu sehen gibt. Der Elbetierpark Hebelei ist der einzige sächsische Tierpark, der diese Tiere hält", so Näther.

  Spanische Seefahrer brachten die Tiere als Fleischreserve für Schiffsbrüchige nach Chile. Nachdem der Roman Robinson Crusoe erschien, in dem ebenfalls eine Ziege eine Rolle spielt, benannte man die Heimatinsel der Juan-Fernandez-Ziege, die ursprünglich Isla Más a Tierra hieß, in Robinsoninsel um. Auf dieser Insel strandete und lebte der wirkliche "Robinson Crusoe" Alejandro Selkirk 1704 bis 1709 nach dessen Begebenheit der Roman entstand. 

 Auch ein Besuch der ersten Ziegenbabys gehört bei den Tierparkführungen dazu. Bereits im November wurden afrikanische Zwergziegen geboren.

"Wir werden gemeinsam Tiere füttern und verschiedene Experimente durchführen", verspricht der Tierparkchef. Ein Fernglas im Gepäck sei nützlich, denn an der Elbe seien gerade viele Wintergäste wie Gänsesäger, Graugans, Kormoran und mit etwas Glück auch der Seeadler unterwegs. 

Treffpunkt für die Führung "Was machen die Tiere im Winter?" ist das "Grüne Schild" am Kinderspielplatz.

 Sven Näther hofft nicht nur auf viele Besucher, sondern auch weiterhin auf Geld- und Sachspenden. Von den Spenden konnten die Stromabschläge bezahlt werden und eine schon bereits angedrohte Stromabschaltung abgewendet werden, sagt er. Des Weiteren wurden von den dem Geld Heu, Stroh, Quetschhafer für Huftiere, Hirse für die Sittiche sowie Fische und Hühnchen für die Weißstörche gekauft. Auch Versicherungen konnten bezahlt werden. "Wir möchten alle Freunde des Elbetierparks Hebelei und die Öffentlichkeit bitten, uns auch weiter zu unterstützen", appelliert er. 

Der Tierpark benötige neben Geld- auch Futterspenden wie Obst und Gemüse, Heu, Stroh, Sonnenblumenkerne, Hirse, Weizen, Haferflocken, Katzen - und Hundefutter. 

 

  • Spenden kann man unter : - Elbepark Hebelei -
  • IBAN: DE04 8505 5000 3100 0050 65, BIC: SOLADES1MEI, Sparkasse Meißen
  • Verwendungszweck: Hilfe für den Tierpark



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Privatbrauerei Schwerter Meißen GmbH