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Sachsen-Energie nimmt 400-Millionen-Kredit für Netzausbau auf

Gemeinsame Unterzeichnung des Kredits über 400 Millionen Euro (v.l.n.re.): Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert, Geschäftsführerin der Kommunalen Beteiligungsgesellschaft (KBO) Katrin Fischer, Vizepräsidentin der EIB Nicola Beer, SachsenEnergie-Vorstandsvorsitzender Dr. Frank Brinkmann, Finanzvorstand Dr. Axel Cunow.  Foto: Sachsen-Energie
Gemeinsame Unterzeichnung des Kredits über 400 Millionen Euro (v.l.n.re.): Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert, Geschäftsführerin der Kommunalen Beteiligungsgesellschaft (KBO) Katrin Fischer, Vizepräsidentin der EIB Nicola Beer, SachsenEnergie-Vorstandsvorsitzender Dr. Frank Brinkmann, Finanzvorstand Dr. Axel Cunow. Foto: Sachsen-Energie

Die Europäische Investitionsbank stellt Sachsen-Energie 400 Millionen Euro für den Ausbau der Stromnetze in Ostsachsen bereit, um die Versorgungssicherheit zu erhöhen. Das betrifft vor allem auch den Landkreis Meißen.

Da fließt ordentlich Geld. Die Europäische Investitionsbank (EIB) hat dem regionalen Energieversorger Sachsen-Energie einen Kredit in Höhe von 400 Millionen Euro bewilligt, um den Ausbau der Stromnetze in Ostsachsen zu fördern. Diese Investition zielt darauf ab, die Stromversorgung in der Region langfristig zu sichern und den steigenden Energiebedarf zu decken.

Sachsen-Energie plant zusammen mit seinem Netzbetreiber SachsenNetze, bis 2027 insgesamt 732 Millionen Euro in die Netzinfrastruktur zu investieren. Zwei Drittel dieser Investitionen konzentrieren sich auf die Landkreise Meißen, Bautzen, Görlitz und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Die Investitionen fließen in die Modernisierung und Erweiterung bestehender Stromnetze. Die Implementierung moderner Technologien soll die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien besser integrieren und somit die Versorgungssicherheit für Haushalte und Unternehmen gewährleisten.

Nicola Beer, Vizepräsidentin der EIB, betonte, dass zuverlässige und günstige Energie entscheidend für die internationale Wettbewerbsfähigkeit und die wirtschaftliche Resilienz sei. Die Finanzierung für Sachsen-Energie sei eine der größten Einzelinvestitionen der EIB in Deutschland. Frank Brinkmann, Vorstandsvorsitzender der Sachsen-Energie-Unternehmensgruppe, hob die Bedeutung stabiler Energienetze für Industrieentwicklung und Energiewende hervor und dankte der EIB für das Vertrauen in die Ausbaupläne.

Die finanziellen Mittel der EIB werden auch für die Digitalisierung der Netze verwendet, um eine nachhaltige und sichere Stromverteilung zu gewährleisten. In Dresden sollen leistungsstarke Umspannwerke gebaut werden, um die Versorgung in der Stadt und deren industriischen Expansion zu unterstützen.

Jahresumsatz von von 5 Milliarden Euro

Langfristig plant Sachsen-Netze bis 2045 umfangreiche Erweiterungen und Modernisierungen ihrer Netze. Diese Maßnahmen unterstützen die nachhaltige Entwicklung der Region und fördern die Energiewende durch den Einsatz erneuerbarer Energien.

Als größter Kommunalversorger Ostdeutschlands versorgt die Sachsen-Energie-Unternehmensgruppe rund 600.000 Kunden mit Energie, Wasser, Telekommunikation, energienahen Dienstleistungen und moderner Infrastruktur. Sachsen-Energie ist Partner der Region Sachsen und der Stadt Dresden. Mehr als 160 Kommunen, auch im Landkreis Meißen, vertrauen auf die Angebote rund um modernes kommunales Energiemanagement, erneuerbare Energien, Elektromobilität oder Telekommunikation. Mit über 4.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 5 Milliarden Euro ist SachsenEnergie ein Energiezentrum im Herzen Sachsens. SachsenEnergie hat einen Gesamt-Energieabsatz von 44.330 Gigawattstunden (GWh). Der Netzbetreiber SachsenNetze betreibt, wartet und modernisiert ein Stromnetz mit einer Gesamtlänge von etwa 24.648 Kilometern und ein Gasnetz von etwa 6.858 Kilometern. Das Energienetz der Sachsen-Energie umfasst weiterhin ein 647 Kilometer langes Fernwärmenetz und 2.420 Kilometer Rohrleitungen zur Versorgung mit Wasser. Als Dienstleister für Telekommunikation umfasst das Glasfasernetz der Sachsen-Energie aktuell 5.000 Kilometer und wächst bis 2027 auf 15.000 Kilometer an. 



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