Am Donnerstagnachmittag kam es im Leipziger Stadtteil zum Einsatz des Kampfmittelbeseitigungsdienstes, nachdem ein Magnetangler historische Weltkriegsmunition gefunden hatte.
Der 23-Jährige verständigte um 13:50 Uhr die Polizei, als er zwei kleine Gegenstände geangelt hatte, bei denen er vermutete, dass es sich um Munitionsteile handelt. Einsatzkräfte des Kampfmittelbeseitigungsdienstes des Polizeiverwaltungsamtes kamen vor Ort, sicherten die Stabbrandbombe und den Panzerfaustkopf aus dem Zweiten Weltkrieg und transportierten beide Gegenstände fachgerecht ab. Gegen den Magnetangler wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, da er für das Fischen in diesem Gewässer keine Erlaubnis besaß.