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Kimmich, Tuchel, PSG-Boss: SMS-Alarm bei Leipzig-Coach Löw

Kimmich, Tuchel, PSG-Boss: SMS-Alarm bei Leipzig-Coach Löw

RB Leipzigs neuer Trainer Zsolt Löw ist mit den Glückwünschen zu seinem neuen Job fast ein wenig überfordert gewesen. «So viele SMS habe ich noch nie bekommen. Das war wirklich extrem», sagte Löw und zählte auf: «Die Besitzer von Chelsea, die Besitzer von Paris Saint-Germain, Joshua Kimmich, Leon Goretzka, die Bayern-Verantwortlichen.» Zudem gratulierten auch Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel, Ralf Rangnick und Adi Hütter.Vor seinem Bundesliga-Debüt gegen die TSG Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gebe ihm das «ein sehr gutes Gefühl, weil das für mich bedeutet, dass ich in meiner Laufbahn, egal wo ich war, mich normal und gut verhalten habe und dass ich versucht habe, immer unter den Umständen Mensch zu bleiben.»Der langjährige Assistent von Tuchel, Rangnick und Ralph Hasenhüttl scheut sich aber auch nicht vor unangenehmen Ansagen. Vom RB-Star Xavi Simons forderte Löw ein anderes Auftreten. «Xavi ist ein Ausnahmetalent, aber er muss auch mal so weit kommen, dass er mannschaftsdienlicher denkt», sagte der 45-Jährige. «Seine Einzelleistung ist wichtig, aber er muss an die Mannschaft denken.»Im Sommer zurück zu Klopp Die Leistung beim 1:3 in Stuttgart war für Löw ein Anfang. «Gerade in der Defensive, er hat sehr viele gute Sachen gemacht. Er war fleißig unterwegs, hat sehr gute Räume geschlossen», sagte Löw. Simons war von Leipzig nach anderthalbjähriger Leihe im Winter für 50 Millionen Euro von PSG gekauft worden. An seine bestechende Form aus der ersten Saison konnte der niederländische Nationalspieler noch nicht anknüpfen.Löw betonte erneut, dass er den Job in Leipzig nur bis zum Sommer mache - unabhängig vom Erfolg. «Ich wäre glücklich, wenn wir alle Spiele gewännen, aber meine Antwort bliebe dieselbe», sagte der Ungar. «Aber erst einmal muss ich beweisen, dass ich das kann, dass ich es mit einer Mannschaft hinkriege.» Löw möchte zurück ins Team des globalen Fußballchefs Jürgen Klopp.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Angriff nach Pokalspiel: Polizei nimmt 107 Leipzig-Fans fest

Angriff nach Pokalspiel: Polizei nimmt 107 Leipzig-Fans fest

Nach dem Pokalspiel des VfB Stuttgart gegen RB Leipzig im Stuttgarter Stadion hat die Polizei mehr als 100 Leipzig-Fans zeitweise festgenommen. Die Fans sollen Polizeibeamte und Ordnungskräfte angegriffen und verletzt haben. Gegen 15 Verdächtige seien Ermittlungen unter anderem wegen Raubes, Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung eingeleitet worden. Alle Festgenommenen seien gegen zwei Uhr nachts wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Wie die Polizei mitteilte, sollen zwei Leipzig-Fans am Ausgang des Gästeblocks einem Mann Kopfhörer und Jacke geraubt haben, weil dieser Sticker der Mannschaft Lok Leipzig geklebt haben soll. Als Mitarbeiter des Ordnungsdienstes einschritten, solidarisierten sich der Polizei zufolge weitere Fans von RB Leipzig und griffen Polizeibeamte mit einer Fahnenstange an. Dabei seien ein Polizeibeamter, zwei Mitarbeiter des Ordnungsdienstes und vier Fans verletzt worden. Die Polizei setzte Pfefferspray und Schlagstöcke ein und nahm 107 Menschen vorläufig fest.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

«Hat uns ermutigt»: Klopp besucht Leipzigs Kabine

«Hat uns ermutigt»: Klopp besucht Leipzigs Kabine

Nach dem Aus im DFB-Pokal-Halbfinale von RB Leipzig gab es nur einen kurzen Austausch mit Jürgen Klopp. Für die nahe Zukunft geht Interimscoach Zsolt Löw von einem ausführlichen Gespräch aus. «In den nächsten Tagen werden wir sicher noch mal darüber sprechen, und er wird einfach mal seine Ratschläge geben», sagte der 45 Jahre alte Ungar nach dem 1:3 (0:1) der Sachsen beim VfB Stuttgart. Vergebens hatte Klopp während der Partie auf der Tribüne mitgefiebert, anschließend kam er kurz in der Kabine vorbei. «Er hat uns ermutigt. Er hat gesagt, er hat ganz klar gesehen, was wir wollten, er hat ganz klare Änderungen erkannt», berichtete Löw. Er habe jedoch wegen seiner Pflichten als Cheftrainer schnell weggemusst. Es sei keine Zeit gewesen für einen tieferen Austausch. Zsolt Löw kehrt am Saisonende an die Seite von Klopp zurückKlopp verantwortet nach seinem freiwilligen Aus nach neun Jahren beim FC Liverpool seit dem 1. Januar als sogenannter Head of Global Soccer von Red Bull den dortigen Fußballbereich. Löw arbeitet eigentlich als Chefstratege an der Seite des früheren Bundesliga-Trainers. Bis zum Saisonende übernahm der frühere langjährige Co-Trainer nun aber als Nachfolger von Marco Rose die Leipziger als Interimscoach.Dass Klopp neuer Cheftrainer in Leipzig werde, hatte RB-Aufsichtsratschef Oliver Mintzlaff vor dem Anpfiff definitiv ausgeschlossen. «Vorher würde ich das noch machen, und das will gar keiner sehen», sagte der Red-Bull-Geschäftsführer dem TV-Sender Sky: «Daher kann ich das zu tausend Prozent ausschließen.»Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

«Richtig geil»: VfB Stuttgart zieht ins Pokal-Finale ein

«Richtig geil»: VfB Stuttgart zieht ins Pokal-Finale ein

Als die Fans des VfB Stuttgart den Evergreen «Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin» anstimmten, vergoss der gebürtige Berliner Maximilian Mittelstädt Freudentränen. Auch seine Teamkollegen feierten auf emotionale Weise den Einzug ins Pokalfinale durch ein 3:1 (1:0) gegen Bundesliga-Rivale RB Leipzig. Während der VfB nun die Riesenchance auf den ersten DFB-Pokal-Triumph seit 28 Jahren hat, ging der Neuanfang der Leipziger unter Interimstrainer Zsolt Löw schief.«Riesenereignis, Riesenerlebnis - Glückwunsch an die Mannschaft. Es war eine unglaubliche Leistung, heute war es ein hartes Stück Arbeit», sagte Stuttgarts Sportdirektor Christian Gentner bei Sky: «Heute ist Feiern erlaubt, gar keine Frage.» Der überragende Nationaltorwart Alexander Nübel meinte mit Blick aufs Finale: «Das ist richtig geil, wir freuen uns richtig drauf.»Am 24. Mai werden die Stuttgarter von Trainer Sebastian Hoeneß als klarer Favorit ins Endspiel gegen das Sensationsteam Arminia Bielefeld gehen. Der Drittligist hatte am Dienstag völlig unerwartet Titelverteidiger Bayer Leverkusen mit 2:1 besiegt.Angelo Stiller mit einem sehenswerten Volleyschuss (5. Minute), Nick Woltemade (57.) und Jamie Leweling (73.) führten die Gastgeber vor 60.000 Zuschauern mit ihren Toren zum Sehnsuchtsort Berlin. Damit ärgerten sie auch den mitfiebernden Red-Bull-Fußballchef Jürgen Klopp auf der Tribüne. Stürmer Benjamin Sesko konnte für die Leipziger nur verkürzen (62.). Am Ende trafen der Stuttgarter Woltemade und der Leipziger Sesko noch die Latte.1997 feierten die Schwaben zuletzt den Titel, es war der dritte nach 1958 und 1954. Mit einem Endspielerfolg würde sich auch die Hoffnung auf die erneute Europapokal-Teilnahme erfüllen. In der Bundesliga ist der VfB momentan bis auf Rang elf durchgereicht worden.RB, Pokalsieger von 2022 und 2023, fehlte es an Effizienz. Die Enttäuschung sei «sehr groß», sagte Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer, «weil wir eine riesengroße Chance vertan haben». Erstmals verloren die Sachsen bei der fünften Vorschlussrunden-Teilnahme ein Halbfinale. Löws Hauptaugenmerk liegt nun darauf, den Tabellensechsten im Saison-Endspurt noch in die Champions League zu führen.Stiller trifft traumhaft per Marke «Tor des Monats»Ihn habe «gesunde Aufregung, gesunde Anspannung» heimgesucht, hatte der langjährige Co-Trainer Zsolt Löw vor dem Anpfiff bei Sky verraten. Schnell dürfte etwas Unmut hinzugekommen sein, denn die Herausforderung des Pokal-Halbfinals wurde schon nach wenigen Minuten noch größer. Der VfB erwischte einen Traumstart, als gleich die erste Ecke der Gastgeber zu einem Treffer der Marke «Tor des Monats» führte. Per famosem Volleyschuss aus rund 18 Metern traf Mittelfeldlenker Stiller halbrechts ins Tor. Leipzigs Pokal-Torwart Maarten Vandevoordt wurde überrascht und reagierte nicht.Der kollektive Jubel bei den Schwaben stand im Kontrast zu den ernsten Mienen von RB-Fußball-Chef Jürgen Klopp, dem Technischen Direktor von RB, Ex-VfB-Stürmer Mario Gomez und RB-Aufsichtsratschef Oliver Mintzlaff auf der Tribüne. An der Seite von Klopp wird Zsolt Löw nach dem Saisonende in seine Rolle als Chefstratege im RB-Kosmos zurückkehren. VfB-Nationaltorhüter Nübel mehrfach gefordertDie Leipziger erholten sich mit zunehmendem Spielverlauf immer stärker vom frühen Gegentor-Schock. Lois Openda zwang VfB-Nationaltorhüter Nübel gleich in drei Szenen zu Paraden. Und auch Xavi Simons kam zu einem aussichtsreichen Abschluss. Klopp wurde von der Partie mitgerissen, immer wieder erhob er sich von seinem Platz.Mit Intensität setzte sich die Partie auch nach dem Seitenwechsel fort. Nach einem Doppelpass mit Ermedin Demirovic unterstrich U21-Nationalstürmer Woltemade seine seit Wochen anhaltende Topform. Doch nur fünf Minuten später machte es Sesko wieder spannend. Löw trieb am Spielfeldrand seine Mannschaft an. Leweling stocherte den Ball dann aber zur Entscheidung über die Linie.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Mintzlaff: Klopp «zu tausend Prozent» kein RB-Trainer

Mintzlaff: Klopp «zu tausend Prozent» kein RB-Trainer

Jürgen Klopp wird nach Aussagen von RB-Aufsichtsratschef Oliver Mintzlaff definitiv nicht der neue Cheftrainer in Leipzig. «Vorher würde ich das noch machen, und das will gar keiner sehen», sagte der Red-Bull-Geschäftsführer vor dem Pokal-Halbfinale beim VfB Stuttgart dem TV-Sender Sky: «Daher kann ich das zu tausend Prozent ausschließen.»Klopp (57), der sich das Pokalspiel live vor Ort anschaute, verantwortet nach seinem freiwilligen Aus nach neun Jahren beim FC Liverpool seit dem 1. Januar als sogenannter Head of Global Soccer von Red Bull den dortigen Fußballbereich. In Klopps Team arbeitete auch Zsolt Löw, der nach der Trennung von Marco Rose als Interimstrainer bei RB Leipzig bis Saisonende übernahm. Danach soll der Ungar wieder an der Seite von Klopp arbeiten.«Ein Riesendank an Zsolt, dass er gesagt hat: Ja, ich übernehme hier die Verantwortung - auch wenn er einen anderen Plan hatte», sagte Mintzlaff: «Jetzt ist erst mal die Erwartungshaltung, dass er uns – und das wird er tun – einen neuen Impuls gibt, dass wir noch mal eine andere Energie auf den Platz bekommen.»Mintzlaff: Darum wechselt Gomez nicht zu den BayernAuch zu den Spekulationen um Mario Gomez, der bei Red Bull als Technischer Direktor beschäftigt ist und das Interesse seines Ex-Clubs FC Bayern auf sich gezogen haben soll, nahm Mintzlaff Stellung. «Mario Gomez fühlt sich sehr, sehr wohl bei uns, hat gerade seinen Vertrag verlängert», sagte der Red-Bull-Geschäftsführer: «Ich bin mir auch ganz sicher, dass Mario Gomez nicht zum FC Bayern wechselt.»Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Erster Neuzugang: RB-Frauen verpflichten Schasching

Erster Neuzugang: RB-Frauen verpflichten Schasching

Die Frauen von RB Leipzig haben den ersten Neuzugang für die kommende Spielzeit in der Fußball-Bundesliga verpflichtet. Vom Ligarivalen SC Freiburg wechselt Annabel Schasching nach Leipzig, wie der Verein mitteilte. Die 22 Jahre alte Nationalspielerin Österreichs erhält einen Vertrag bis 2027. Die Mittelfeldspielerin hat in dieser Saison alle bisherigen 18 Spiele absolviert und konnte sich über zwei Tore und zwei Vorlagen freuen. Beim 1:1 am vergangenen Sonntag in Leipzig lief Schasching zum 50. Mal in der Liga auf.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Dynamo Dresden kauft Trainingszentrum vorzeitig

Dynamo Dresden kauft Trainingszentrum vorzeitig

Fußball-Drittligist Dynamo Dresden hat mit dem vorzeitigen Kauf seines Trainingszentrums langfristig für finanzielle Entlastungen in Millionenhöhe gesorgt. Am Abend des 1. April hatte der Traditionsclub das ursprüngliche bis 2045 laufende Mietkaufverhältnis mit der DGI Gesellschaft für Immobilienwirtschaft mbH Dresden in einen Kaufvertrag umgewandelt, wie der Tabellenführer mitteilte. Seit 2020 sind das Profiteam sowie die Nachwuchsmannschaften im Leistungsbereich in der Walter-Fritzsch-Akademie untergebracht. «Neben dem erheblichen finanziellen Vorteil, den der vorzeitige Kauf mit sich bringt, wurde mit dieser Anlage in Steine investiert, die durch die fantastischen Rahmenbedingungen auf Bundesliga-Niveau langfristig eine optimale sportliche Entwicklung ermöglichen», sagte David Fischer, Geschäftsführer Kommunikation, «mit dem Kauf erhält unsere SGD ein Fundament, was Sicherheit gibt.»Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Laut Sky: RB Leipzig an Trainer Glasner interessiert

Laut Sky: RB Leipzig an Trainer Glasner interessiert

Bei der Suche nach einem Nachfolger für Marco Rose soll Fußball-Bundesligist RB Leipzig Kontakt zum früheren Bundesliga-Coach Oliver Glasner aufgenommen haben. Das berichtet der TV-Sender Sky. Nach der Trennung von Rose hat zunächst Zsolt Löw die Aufgabe bei den Sachsen übernommen. Er soll RB aber nur bis zum Sommer trainieren und dann wieder in das Team des globalen Fußballchefs Jürgen Klopp zurückkehren.Glasner, der Eintracht Frankfurt 2022 sensationell zum Europa-League-Triumph geführt hatte, steht derzeit beim englischen Premier-League-Club Crystal Palace unter Vertrag. Am vergangenen Wochenende führte er den Verein ins FA-Cup-Halbfinale. Für ihn müsste RB allerdings eine Ablösesumme zahlen. Im vergangenen Jahr soll auch der FC Bayern bei der Suche nach einem Nachfolger für Thomas Tuchel interessiert gewesen sein.Leipzigs Sportchef Marcel Schäfer kennt Glasner noch aus gemeinsamen Wolfsburger Tagen. Der Österreicher hat selbst eine RB-Vergangenheit. Zwischen 2012 und 2014 war er Co-Trainer bei Red Bull Salzburg unter Roger Schmidt, der ebenfalls in Leipzig als neuer Coach gehandelt wird.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Löw-Debüt im K.-o-Spiel: «Pokal ist etwas Besonderes»

Löw-Debüt im K.-o-Spiel: «Pokal ist etwas Besonderes»

Die Sieben-Wochen-Ära von Zsolt Löw als Trainer von RB Leipzig beginnt direkt mit einem K.-o.-Spiel. Am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF und Sky) müssen die Leipziger im DFB-Pokal-Halbfinale beim VfB Stuttgart zeigen, dass sie die Zeichen der Zeit erkannt haben und die Arbeit des bisherigen Coaches Marco Rose positive Spuren hinterlassen hat.Nachfolger Löw jedenfalls brennt vor seinem Debüt. Er habe versucht, der Mannschaft klarzumachen, dass man mit zwei Siegen einen Titel holen kann. Er habe schon einige Trophäen gewonnen. «Ein Pokalsieg ist etwas ganz Besonderes», sagte Löw. In dem möglichen Finale in Berlin wartet dann Arminia Bielefeld als Gegner. Der Drittligist warf vor den heimischen Fans sensationell den Titelverteidiger Bayer Leverkusen mit einem 2:1-Erfolg aus dem Wettbewerb. Wer in Stuttgart auflaufen wird, ließ Löw offen. Auch in der Torwartfrage gibt es noch keine Entscheidung, nachdem sich Stammkeeper Peter Gulacsi nach seinem krankheitsbedingten Ausfall in Mönchengladbach wieder zurückgemeldet hatte.RB steht zum fünften Mal in einem Pokal-Halbfinale. Alle bisherigen Vorschlussrunden-Spiele gewannen die Sachsen. Und ein weiteres Detail spricht für RB: Die beiden Löw-Vorgänger Domenico Tedesco und Rose gewannen die Trophäe gleich in der Saison, in der sie bei RB eingestiegen waren.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Leipzigs Kurzzeit-Trainer Löw: «Können nicht zaubern»

Leipzigs Kurzzeit-Trainer Löw: «Können nicht zaubern»

Zsolt Löw steht dem Fußball-Bundesligisten RB Leipzig definitiv nur bis zum Saisonende als Interimstrainer zur Verfügung. Das bestätigte der 45-jährige Ungar bei seiner Präsentation vor dem DFB-Pokal-Halbfinale am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF und Sky) beim VfB Stuttgart. «Mir war wichtig, von Anfang an festzulegen, dass ich nur sieben Wochen hier helfe und dann wieder meine Arbeit bei Red Bull weiterführe. Dann übernimmt ein neuer Trainer», sagte Löw.Dass er als sogenannter Feuerwehrmann die Saisonziele von RB Leipzig mit dem Wiedereinzug in die Champions League und dem Pokalsieg retten soll, nimmt er als Herausforderung. «Dass mir solche Größen wie Jürgen Klopp, Oliver Mintzlaff, Marcel Schäfer und Mario Gomez diese Aufgabe zutrauen und an mich glauben, empfinde ich als große Ehre», sagte Löw, der am Samstagabend nach dem 0:1 der Sachsen bei Borussia Mönchengladbach angefragt worden war und keine lange Zeit zum Überlegen brauchte.Löws Vorteil: Erfahrung im RB-FußballZumal er den RB-Kosmos und auch Leipzig gut kennt. Bis 2018 hatte er als Co-Trainer bei den RB-Vereinen in Liefering, Salzburg und Leipzig gearbeitet. «Ich kenne noch viele Leute hier, Spieler und auch Angestellte. Es ist für mich wie ein Nachhausekommen», sagte Löw. Dass seine Mission von Erfolg gekrönt sein wird, will er nicht garantieren: «Wir können nicht zaubern.» Löw hatte bis 2024 gemeinsam mit Thomas Tuchel beim FC Bayern München gearbeitet. Seit Ende Januar ist er der Chefstratege an der Seite von Jürgen Klopp für die Fußballvereine von Red Bull.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Erlebe RB Leipzig vs. FC Bayern live – Jetzt Tickets bei Sachsenlotto gewinnen!

Erlebe RB Leipzig vs. FC Bayern live – Jetzt Tickets bei Sachsenlotto gewinnen!

Für viele Fußballfans in Sachsen ist es das Spiel des Jahres: RB Leipzig trifft auf den Rekordmeister FC Bayern München – ein Duell, das mittlerweile zu den spannendsten Begegnungen der Bundesliga zählt. Wer schon immer einmal live im Stadion dabei sein wollte, hat jetzt die Chance auf ein ganz besonderes Erlebnis: Sachsenlotto verlost Tickets für dieses absolute Topspiel!Die Königsklasse der Bundesliga live erlebenWenn Leipzig auf die Bayern trifft, ist Fußball auf höchstem Niveau garantiert. Tempo, Technik, Taktik – und natürlich eine elektrisierende Atmosphäre in der Red Bull Arena. Spiele zwischen diesen beiden Teams sind seit Jahren geprägt von Spannung, Leidenschaft und nicht selten auch einem Hauch Dramatik. Ob Spitzenduell um die Tabellenspitze oder hitzige Begegnung mit vielen Toren – die Zuschauer kommen stets auf ihre Kosten.Und jetzt kommt das Beste: Sachsenlotto verlost Eintrittskarten für genau dieses Spiel! Mit etwas Glück sitzt man schon bald auf einem der begehrten Plätze im Stadion – und erlebt das Spektakel hautnah.So macht man mitDie Teilnahme ist kinderleicht: Einfach das Online-Gewinnspielformular auf der Webseite von Sachsenlotto ausfüllen – zu finden unter:🔗 Gewinnen Sie Tickets für RB Leipzig vs. FC Bayern München – Sachsenlotto glüXmagazinMitmachen kann jeder, der volljährig ist. Das Gewinnspiel läuft bis zum 15. April 2025 – also nicht zu lange zögern! Die glücklichen Gewinner:innen werden anschließend benachrichtigt.Für alle Fußballfreunde in Sachsen ist dieses Gewinnspiel also die perfekte Gelegenheit, die Bundesliga hautnah zu erleben – live, leidenschaftlich und mittendrin.

Emotionale Botschaft: Rose verabschiedet sich von RB-Fans

Emotionale Botschaft: Rose verabschiedet sich von RB-Fans

Marco Rose will auch nach dem unfreiwilligen Abschied als Trainer von RB Leipzig seinem Ex-Verein und insbesondere den Anhängern treu bleiben. «Verabschieden brauch' ich mich nicht, wir sehen uns im Stadion oder in der schönsten Stadt der Welt», schrieb der 48-Jährige in einer von dem Fußball-Bundesligisten verbreiteten Nachricht an die Fans. Einen Tag, nachdem sich der Pokal-Halbfinalist von Rose getrennt hatte, verabschiedete sich der Trainer von den Anhängern mit einem Zitat des französischen Theologen Jean-Baptiste Massillon. «Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens.» Und weiter: «Und ich bin mehr als dankbar liebe Fans, für das gemeinsam Erlebte und Eure außergewöhnliche Unterstützung für uns und mich in den letzten Wochen und Monaten.» Als gebürtiger Leipziger genoss Rose bei den Fans besonderes Ansehen.RB Leipzig hatte sich am Sonntag einen Tag nach der 0:1-Niederlage in der Fußball-Bundesliga bei Borussia Mönchengladbach von Rose getrennt. Nachdem der Verein in der Tabelle auf den sechsten Platz abgerutscht ist, soll nun bis zum Saisonende Zsolt Löw als Nachfolger den Club zurück auf einen Champions-League-Platz führen.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Aufstiegsgipfel der 3. Liga: Zwei Vorschläge zur Diskussion

Aufstiegsgipfel der 3. Liga: Zwei Vorschläge zur Diskussion

Der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) will mit seinen Regional- und Oberligavereinen bis zum kommenden DFB-Bundestag eine neue Regelung zum Aufstieg in die 3. Fußball-Liga präsentieren. «Wir haben zwei Modellvorschläge, die wir gemeinsam mit Vertretern des DFB und anderen Regionalverbänden diskutieren möchten, um eine gerechtere Aufstiegsregelung herbeizuführen», sagte NOFV-Präsident Hermann Winkler nach dem sogenannten Aufstiegsgipfel des Verbandes und zahlreicher Mannschaften in Berlin. Von den fünf Regionalliga-Staffeln steigen seit der Saison 2018/2019 lediglich die Meister aus dem Westen und Südwesten direkt auf. Von den Titelträgern der Staffeln Nord, Nordost und Bayern geht im jährlichen Wechsel ein Meister direkt in die dritte Liga, die beiden anderen bestreiten zwei Relegationsspiele um den letzten freien Platz, sodass ein Staffelsieger weiter in der vierten Klasse verbleibt.Kernbotschaft: Bereit für Kompromisse«Wir sind bereit, unsere Landesgrenzen zu verschieben, um Änderungen herbeizuführen. Das ist unsere Kernbotschaft: Wir sind bereit für Kompromisse», sagte Tommy Haeder, Sprecher der Ost-Initiativgruppe. Bereits ab der kommenden Woche kündigte der Geschäftsstellenleiter, Ticketchef und Prokurist des Chemnitzer FC Gespräche mit den anderen Verbänden an. Zugleich unterstrich Haeder, dass der NOFV immerhin sechs Bundesländer abdecke und zugleich der mit Abstand zuschauerstärkste Regionalliga-Verband sei.Um die bestehende Regelung zu reformieren, wurde eine Arbeitsgruppe bestehend aus den Vereinsvertretern des Greifswalder FC, Halleschen FC, FC Carl-Zeiss Jena, FSV Zwickau, Chemnitzer FC sowie von Rot-Weiß Erfurt und Energie Cottbus gegründet. Bis zum 7. September muss ein Antrag erarbeitet werden, über den dann auf dem kommenden Bundestag des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am 7. November abgestimmt werden kann.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

«Dinge verändern»: Schäfers Ansage an die Leipzig-Profis

«Dinge verändern»: Schäfers Ansage an die Leipzig-Profis

Frischer Wind, neuer Geist, brutale Energie - RB Leipzigs Sportchef Marcel Schäfer gab die Erwartung für das Pokal-Halbfinale in Stuttgart in Schlagworten vor. Nach dem Trainerwechsel von Marco Rose zu Zsolt Löw muss nun die Mannschaft liefern, den neuen Impuls am Mittwochabend (20.45 Uhr/ZDF) aufnehmen.«Wir müssen alle unseren Beitrag leisten, dass wir eine ganz andere Haltung auf den Platz bekommen, dass wir anders Fußball spielen», sagte Schäfer und richtete eine deutliche Warnung an die Spieler: «Natürlich müssen wir die Kaderplanung für den Sommer vorbereiten. Ich glaube, da müssen wir ein paar Dinge verändern.»Löws AufgabeHeißt: Nun stehen auch die Spieler auf dem Prüfstand. Formschwache Stars wie Xavi Simons und Loïs Openda wären im Sommer ebenso wie Benjamin Sesko ohnehin Verkaufskandidaten. Erst recht, wenn die Champions League verpasst wird. Doch auch viele altgediente Profis müssen in den nächsten Wochen zeigen, dass sie noch mithalten können.Löws Aufgabe ist es zunächst, der Mannschaft wieder Leben einzuhauchen. Der 45-Jährige soll laut Schäfer «den Fußball nicht neu erfinden». «Es geht darum, unsere Stärken in den Vordergrund zu stellen, neuen Wind und neue Energie reinzubringen», sagte Schäfer. Die Mannschaft solle mehr Leben auf den Platz bringen.Die Baustelle Kader wird Schäfer dann mit dem neuen Cheftrainer beackern. Für Löw ist nach der Saison wieder Schluss, er kehrt mit seinem Assistenten Peter Krawietz zurück in das Team des globalen Fußballchefs Jürgen Klopp. Schäfer bleiben somit gut zweieinhalb bis drei Monate, um einen neuen Boss an der Seitenlinie zu finden.Rat von Klopp«Wir haben einen klaren Plan, was das Profil angeht. Wir haben eine klare Idee, wie wir Fußball spielen lassen wollen. Dementsprechend werden wir Gespräche führen und eine überzeugende Lösung präsentieren», sagte der 40-Jährige. Dabei will er sich auch den Rat von Klopp einholen.Spekulationen um Löws Nachfolge gibt es bereits. Oft fiel der Name Roger Schmidt, der ab Sommer verfügbar wäre. Andere Kandidaten stehen unter Vertrag, Optionen für attraktiven und erfolgreichen Fußball wären Oliver Glasner (Crystal Palace) und Fabian Hürzeler (Brighton). Hier wäre eine Ablöse fällig, die Leipzig bis zu einer bestimmten Höhe wohl sogar zahlen würde.Die Trennung von Rose war nach Schäfers Ansicht unausweichlich. Nach dem 0:1 in Mönchengladbach habe er den Glauben und die Überzeugung verloren, dass sich noch etwas ändern werde. Dennoch stellte der Sportchef klar, dass die aktuelle Situation nicht nur am Trainer festzumachen sei. «So etwas ist auch immer das Eingeständnis, dass nicht alle Dinge aufgegangen sind», sagte Schäfer.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

«Klarer Plan»: Löw nur bis zum Sommer Leipzig-Trainer

«Klarer Plan»: Löw nur bis zum Sommer Leipzig-Trainer

RB Leipzigs neuer Trainer Zsolt Löw soll im Sommer auf jeden Fall seinen Posten wieder räumen. «Wir haben einen klaren Plan, was das Profil angeht. Wir haben eine klare Idee, wie wir Fußball spielen lassen wollen. Dementsprechend werden wir Gespräche führen und eine überzeugende Lösung präsentieren», sagte Sportchef Marcel Schäfer.Löw hatte am Sonntag nach der Trennung von Marco Rose das Traineramt übernommen und soll nach der Saison in das Team des globalen Fußballchefs Jürgen Klopp zurückkehren. Erstmals an der Seitenlinie steht der langjährige Assistent von Thomas Tuchel am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF) im Pokal-Halbfinale beim VfB Stuttgart.Dort soll Löw laut Schäfer «den Fußball nicht neu erfinden». «Es geht darum, unsere Stärken in den Vordergrund zu stellen, neuen Wind und neue Energie reinzubringen», sagte Schäfer. Die Mannschaft solle mehr Leben auf den Platz bringen.Von Schmidt bis GlasnerSpekulationen um Löws Nachfolge gibt es bereits. Oft fällt der Name Roger Schmidt, der im RB-Kosmos bereits gearbeitet hat und ab Sommer verfügbar wäre. Andere Kandidaten stehen derzeit unter Vertrag. Optionen für attraktiven und erfolgreichen Fußball wären Oliver Glasner (Crystal Palace) und Fabian Hürzeler (Brighton). Hier wäre allerdings eine Ablösesumme fällig.Federführend wird Schäfer die Gespräche und Verhandlungen mit dem neuen Coach führen, sich dabei auch den Rat von Klopp holen. Die zum jetzigen Zeitpunkt überraschende Trennung von Rose verteidigte der 40-Jährige: «Ich bin vielleicht jemand, der länger an einem Trainer festhält als andere. Aber wenn die Überzeugung nicht mehr da ist, handele ich.»Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

2:0 gegen Wiesbaden: Dresden bleibt auf Aufstiegskurs

2:0 gegen Wiesbaden: Dresden bleibt auf Aufstiegskurs

Dynamo Dresden nimmt weiter Kurs auf die 2. Fußball-Bundesliga. Durch den 2:0 (1:0)- Erfolg gegen den SV Wehen Wiesbaden verteidigte Dynamo die Drittliga-Tabellenführung mit einem Punkt vor Energie Cottbus. Durch das Remis des 1. FC Saarbrücken bei Hansa Rostock vergrößerte sich der Abstand auf den Relegationsplatz drei auf nunmehr fünf Zähler. Christoph Daferner (56. Minute) und Moritz Flotho (10.) mit einem Eigentor nach einer Dresdner Ecke schossen vor 30.267 Zuschauern im Rudolf-Harbig-Stadion die Tore für die spielerisch überlegenen Hausherren. Lemmer verpasst frühe EntscheidungVon Beginn an übernahm Dynamo das Spielgeschehen und belohnte sich mit der frühen Führung nach einem Eigentor des Wiesbadeners Flotho. Jakob Lemmer verpasste nur zwei Minuten später das 2:0. Nach einem langen Pass landete sein Heber in den Armen von SVWW-Torhüter Florian Stritzel. Mitte der Halbzeit ließ sich Dynamo etwas zurückfallen, überließ den Gästen weitgehend den Ball und lauerte auf Konter. Nach Wiederanpfiff blieben die Sachsen das spielbestimmende Team, belohnten sich aber nicht für ihren Einsatz. Erst ein Fehler der Gäste brachte die Entscheidung. Niklas Hauptmann sprintete in einen zu kurz geratenen Rückpass auf den Wehener Torhüter und legte Daferner mustergültig auf. Der musste den Ball nur noch ins leere Tor schieben. Das Ergebnis brachte Dynamo sicher über die Zeit.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Hoffmann rettet RB Leipzig einen Punkt

Hoffmann rettet RB Leipzig einen Punkt

Die Fußballerinnen von RB Leipzig haben ihre Sieglos-Serie fortgesetzt. Giovanna Hoffmann rettete den Sächsinnen beim 1:1 (0:1) gegen den SC Freiburg mit ihrem Tor in der zweiten Minute der Nachspielzeit immerhin noch einen Punkt. Lisa Karl (43.) hatte Freiburg in Führung geschossen. Leipzig ist damit seit nunmehr drei Spielen ohne Sieg und bleibt Siebter der Bundesliga.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Gladbachs Präsident Bonhof bricht Lanze für Marco Rose

Gladbachs Präsident Bonhof bricht Lanze für Marco Rose

Borussia Mönchengladbachs Präsident Rainer Bonhof bedauert die Freistellung seines ehemaligen Trainers Marco Rose bei RB Leipzig. Einen Tag nach dem 1:0 Erfolg der Gladbacher gegen RB erklärte der 73-Jährige beim TV-Sender Welt: «Ich hätte Marco Rose zugetraut, dass er solch ein Schiff ins richtige Fahrwasser bringt. Bei uns hat er richtig gute Sachen geliefert. Er ist jemand, der wirklich brennt für den Fußball», erklärte der Gladbacher Clubchef. Rose sei ein ganz verrückter Trainer, befand Bonhof. Letztlich könne er aber die Umstände nicht beurteilen, meinte er. «Ich weiß nicht, was da vorgefallen ist», sagte Bonhof am Sonntag. RB Leipzig hatte sich zuvor vom gesamten Trainerstab getrennt.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Löw folgt auf Rose: RB Leipzig drückt den Panikknopf

Löw folgt auf Rose: RB Leipzig drückt den Panikknopf

Aus der zweiten Reihe ins Pokal-Halbfinale: Zsolt Löw wird neuer Trainer von RB Leipzig und bis zum Saisonende Nachfolger von Marco Rose. Wenige Stunden nach der Trennung von Rose verkündete Leipzig die Rückkehr von Löw, der von 2015 bis 2018 bereits Co-Trainer bei RB unter Ralph Hasenhüttl und Ralf Rangnick war. Unterstützt wird Löw von Co-Trainer Peter Krawietz, der diese Funktion jahrelang unter Jürgen Klopp ausübte.«Unser ganzer Fokus gilt den maximal neun verbleibenden Spielen in dieser Saison. Wir haben noch in zwei Wettbewerben die Möglichkeit, unsere Ziele zu erreichen», sagte Löw. Sportchef Marcel Schäfer meinte, Löw bringe alles mit, «um schnell eine Trendwende und einen deutlichen Leistungsschub herbeizuführen: außerordentlich viel Erfahrung, äußerst erfolgreiche Arbeit bei europäischen Topclubs und die richtige Ansprache».Erster Auftritt im Pokal-HalbfinaleSeinen ersten Einsatz hat Löw bereits am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF) im Halbfinale des DFB-Pokals beim VfB Stuttgart. Zudem soll der 45-Jährige - aktuell im Team des globalen Fußballchefs Klopp - die Mannschaft in der Liga noch unter die besten Vier und damit zur Champions League der kommenden Saison führen. Aktuell ist Leipzig Sechster. Im Sommer soll Löw, der auch langjähriger Assistent von Thomas Tuchel war, zu seinem Klopp-Job zurückkehren und einem neuen Cheftrainer Platz machen.Eine langfristige Lösung zu finden, wird die deutlich schwierigere Aufgabe. Sebastian Hoeneß galt als bevorzugte Variante, doch der entschied sich für eine Vertragsverlängerung und einen Verbleib in Stuttgart. Oft wurde der Name Roger Schmidt gespielt. Der im RB-Kosmos nicht unbekannte Coach stünde nach eigenen Worten zwar nicht unter der Saison, dafür aber ab Sommer zur Verfügung.Kaum Argumente für RoseAm Sonntagmorgen hatte Leipzig den Panikknopf gedrückt und neben Rose auch die drei Assistenztrainer Alexander Zickler, Marco Kurth und Frank Geideck sowie den Leiter der Lizenzspielabteilung, Frank Aehlig, freigestellt. «Wir brauchen einen neuen Impuls», verkündete Sportchef Marcel Schäfer einen Tag nach dem 0:1 in Mönchengladbach. Warum ausgerechnet diese Niederlage am Niederrhein die eine zu viel war, erschließt sich Beobachtern kaum.Noch am Samstagabend hatte Schäfer seinem Trainer - mal wieder - demonstrativ den Rücken gestärkt und deutliche Worte an die Mannschaft gerichtet. Einen Morgen später wurde dem noch bis 2026 gebundenen Rose dann die Entscheidung im Trainingszentrum mitgeteilt. Was dazwischen passierte? Wie sich die Leipziger Machtverhältnisse darstellen, dürfte es einen kurzfristigen Krisengipfel mit Aufsichtsratschef Oliver Mintzlaff und Klopp gegeben haben.Viele Argumente hatte Rose-Fürsprecher Klopp angesichts der sportlichen Lage nicht mehr. Man trat spielerisch seit Monaten auf der Stelle, ist nach der Niederlage in Gladbach nur noch Sechster. Der Pokal ist in den Augen der Bosse ein nettes Beiwerk und wichtig für das Image, doch wirtschaftlich braucht es die Millionen der Champions League. Ohne die Königsklasse sind Leistungsträger wie Xavi Simons oder Benjamin Sesko im Sommer keineswegs zu halten.Schäfer verkündet AusUnd so musste Schäfer am Sonntagmorgen das Ergebnis der Analyse verkündet und die Amtszeit von Rose nach über 900 Tagen beenden. «Wir haben sehr lange an die Konstellation mit Marco und seinem Team geglaubt und bis zuletzt alles versucht, gemeinsam die Trendwende zu schaffen», sagte der 40-Jährige. Ein Schritt, den RB hätte schon mehrfach vollziehen und damit der sportlichen Wende mehr Zeit einräumen können. Doch Rose rettete sich immer wieder, hatte als gebürtiger Leipziger so etwas wie einen Identifikationskredit. Ende Februar hielt er sich mit dem Einzug ins Pokal-Halbfinale im Job, Mitte März mit dem Sieg gegen Dortmund. Nach letzterem saßen Klopp und Co. sogar persönlich am Cottaweg zusammen und schmiedeten Zukunftspläne. Die mag Leipzig immer noch umsetzen, jedoch ohne Rose.Nagelsmann und Rangnick besserMit einem Pokalsieg und einem Schnitt von 1,86 Punkten in 125 Spielen war Rose einer der erfolgreichsten Leipziger Trainer. Eine bessere Punktebilanz in der Bundesliga-Zeit des Clubs hatten nur Domenico Tedesco, Julian Nagelsmann und Ralf Rangnick vorzuweisen. Zudem gewann neben ihm nur Tedesco einen Titel, ebenfalls den Pokal.Rose war im September 2022 als Nachfolger von Tedesco engagiert worden. Nach Jesse Marsch und Tedesco ist Rose der dritte Trainer nacheinander, von dem sich Leipzig vorzeitig trennt. Zuvor war Nagelsmann von Bayern München abgeworben worden.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Buttersäure? Attacke auf Leipziger Fanzug

Buttersäure? Attacke auf Leipziger Fanzug

Der Fanzug von RB Leipzig ist vor der Rückfahrt vom Spiel bei Borussia Mönchengladbach von Unbekannten attackiert worden. In den sozialen Medien war von einem Buttersäure-Anschlag die Rede. Die Bundespolizei teilte der dpa mit, dass in zwei Waggons eine übelriechende Flüssigkeit aus zu Bruch gegangenen Flaschen entwichen war. Niemand wurde verletzt.Dass es sich bei der Flüssigkeit um Buttersäure handelte, bestätigte die Bundespolizei nicht, die Vermutung liegt jedoch nahe. Ebenso jene, dass es sich bei den unbekannten Tätern um Gladbach-Anhänger handelt. Der Zug wurde durch die Bundespolizei gesperrt, die Rückfahrt verzögerte sich. Zum Zeitpunkt der Aktion hatten sich die 600 Fans nach dem 0:1 noch auf dem Weg vom Stadion zum Zug befunden.Schlagstockeinsatz gegen Leipziger FansEs wäre bereits die zweite Buttersäure-Attacke auf Leipziger Fans binnen eines Jahres. Beim Gastspiel in Heidenheim war der Gästeblock Ende April 2024 mit der streng riechenden Flüssigkeit präpariert worden. Der Deutsche Fußball-Bund hatte den FCH daraufhin mit einer Geldstrafe von 15.000 Euro belegt.Zudem war es am Bahnsteig noch zu Auseinandersetzungen zwischen beiden Fan-Gruppierungen gekommen. Die Polizei setzte Pfefferspray ein. Leipziger Anhänger versuchten laut Angaben der Bundespolizei zudem, eine Absperrung zu durchbrechen. Daraufhin kam es zu einem Schlagstockeinsatz.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Magdeburgs Atik zu Aufstiegskampf: «Machen uns keinen Druck»

Magdeburgs Atik zu Aufstiegskampf: «Machen uns keinen Druck»

Mit dem 0:0 bei Aufstiegskonkurrent Hannover 96 bleibt der 1. FC Magdeburg im Rennen um die ersten drei Plätze in der Zweiten Bundesliga dabei, ist aber mit drei Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz nicht mehr mittendrin. Gegen die beste Defensive der Liga taten sich die Elbestädter schwer, trafen vor allem im Strafraum keine guten Entscheidungen. Das gab auch Trainer Christian Titz am ARD-Mikrofon zu: «Wir haben schon eine Dominanz aufgebaut, aber in der Box - da die letzte noch bessere Entscheidung, dann hätten wir hier heute noch mehr holen können.» Tatsächlich verpassten es seine Spieler ein ums andere Mal, den Abschluss zu setzen, statt einen weiteren Pass zu spielen. Standards gut verteidigtPositiv dagegen, dass die Magdeburger die Standards verteidigen konnten, die sich Hannover vor allem in der Anfangsphase erarbeitete. Zwar war bei den Rettungsaktionen von Philipp Hercher, Torwart Dominik Reimann und Silas Gnaka auch Glück dabei, aber der Ball landete eben nicht im Tor. Magdeburgs Abwehr wirkte insgesamt wieder viel stabiler als bei der jüngsten Heimniederlage gegen den Hamburger SV. Diese Stabilität wird der FCM auch in der nächsten Partie brauchen, wenn Magdeburg den 1. FC Kaiserslautern empfängt. Gegen den nächsten direkten Konkurrenten im Kampf um den Aufstieg müssen allerdings wohl drei Punkte her, wenn der FCM den Anschluss an die Top-Ränge halten will. Aufstieg kein Thema in der MannschaftIndes ist der erstmals seit der Wiedervereinigung mögliche Aufstieg in die Erstklassigkeit in der Mannschaft kein Thema, wie Magdeburgs Kreativkopf Baris Atik versichert. «Wir machen uns keinen Druck. Wir reden auch nicht darüber. Wir wollen jedes Spiel so angehen, dass wir es gewinnen wollen. Der Rest kommt von selber», erklärte der 30-Jährige in der ARD. Für die Magdeburger dürfte es in der kommenden Woche darum gehen, die Defensive stabil zu halten und im Angriff wieder zu mehr Konsequenz zurückzufinden. Nur dann kann der FCM seine gute Saisonleistung am Ende möglicherweise mit dem Aufstieg krönen. Aber auch, wenn das nicht klappen sollte, sehen sie sich in Magdeburg insgesamt auf einem guten Weg.Magdeburg ist in der Liga etabilertDie bisherigen 43 Punkte bedeuten bereits einen eingestellten Vereinsrekord in der Zweiten Bundesliga. «Wir haben eine gute Stabilität reingebracht, die Spieler, die wir dazugeholt haben, haben uns weitergebracht. Wir haben schon recht viele Punkte geholt in dieser Saison, aber die Liga ist so eng, da wird durch die direkten Aufeinandertreffen noch viel passieren», sagte Titz vorausblickendd Mit Kaiserslautern, Paderborn und Düsseldorf hat der FCM noch drei direkte Duelle gegen Aufstiegskonkurrenten. Findet die Offensive wieder zu ihrer Wucht zurück, wird das Thema Aufstieg die Elbestädter zumindest von außen noch länger begleiten.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Weiter Rückendeckung für Rose: «Wir reden von wir»

Weiter Rückendeckung für Rose: «Wir reden von wir»

Vor dem wohl wichtigsten Spiel der Saison hat Trainer Marco Rose weiterhin Rückendeckung als Chefcoach von RB Leipzig. «Wir reden immer von wir. Und wir haben am Mittwoch ein großes Spiel mit einem großen Ziel vor der Brust, dem Einzug ins Pokalfinale», sagte Leipzigs Geschäftsführer Sport Marcel Schäfer nach der 0:1-Niederlage in der Fußball-Bundesliga bei Borussia Mönchengladbach. Am Mittwoch spielt Leipzig im Halbfinale des DFB-Pokals beim VfB Stuttgart.Dennoch war Schäfer sauer nach der Pleite im Borussia-Park. «Wir sind enttäuscht, weil wir nicht die Punkte holen. Wir sind schlampig mit unseren Möglichkeiten umgegangen. Das ist deutlich zu wenig», befand der ehemalige Nationalspieler.Rose bleibt optimistischRose, der an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrte, wollte nicht alles schlechtreden. «Ich habe auch Dinge gesehen, die in Ordnung waren. Das war ein anständiges Auswärtsspiel von uns. Aber am Ende zählen halt Tore», sagte der Coach, der wohl bis zum Saisonende Trainer bleibt. «Wir nehmen den Endspurt so, wie er ist. Wir schauen nicht mehr rechts oder links. Wir haben die Chance, die Dinge besser zu machen», sagte Rose.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Plea beendet Heimmisere und führt Gladbach zum Sieg

Plea beendet Heimmisere und führt Gladbach zum Sieg

Borussia Mönchengladbach hat auch ohne den gesperrten Torjäger Tim Kleindienst das Big-Point-Spiel gegen RB Leipzig gewonnen und die Auswärtsmisere der Sachsen fortgesetzt. Die Elf vom Niederrhein, die zuletzt drei Heimspiele nacheinander nicht gewinnen konnte, setzte sich in der Fußball-Bundesliga gegen den vom ehemaligen Borussen-Trainer Marco Rose trainierten Konkurrenten mit 1:0 (0:0) durch und rückt zumindest für einen Tag auf den fünften Rang vor. Vor 52.382 Zuschauern im Borussia-Park erzielte Alassane Plea (56. Minute) den Treffer zum Sieg für die Gastgeber. Die Sachsen hingegen blieben vier Tage vor dem Pokal-Halbfinale beim VfB Stuttgart auch im siebten Auswärtsspiel nacheinander ohne Sieg.Viele Ausfälle bei LeipzigLeipzigs Chefcoach, der von 2019 bis 2021 in Gladbach gearbeitet hat, musste bei seiner Rückkehr in den Borussia-Park mächtig improvisieren. Neben fünf verletzten Spielern musste der48-Jährige kurzfristig auch noch seinen erkrankten Torhüter Peter Gulacsi und den Mittelfeldstrategen Kevin Kampl ersetzen. Für Gulacsi kam der 23 Jahre alte Maarten Vandevoordt zu seinem dritten Ligaspiel in dieser Saison. Auch Leipzigs Torhüter, der schnell beschäftigt wurde, musste mit dem gellenden Pfeifkonzert aus der Borussen-Fankurve bei Ballbesitz seines Teams zurechtkommen.Heim-Debüt für Pereira CardosoBei den Gastgebern kam Nachwuchskeeper Tiago Pereira Cardoso ebenfalls zu seinem dritten Bundesligaspiel. Der 18 Jahre alte Luxemburger aus der U19- Mannschaft vertrat die beiden verletzten Jonas Omlin und Moritz Nicolas. In Rocco Reitz und Frank Honorat kehrten zwei zuletzt wegen Verletzungen pausierende Stammspieler zurück in die Startelf.Das wirkte sich positiv auf Borussias Marschrichtung aus. Honorat sorgte mit seinem Tempo und seinen Pässen für viel Gefahr über den rechten Flügel. U21-Nationalspieler Reitz ackerte wie gewohnt im defensiven Mittelfeld. Doch ohne den gesperrten Kleindienst, den Tomas Cvancara nicht ersetzen konnte, fehlte die Durchschlagskraft im Angriff. Leipzigs defensive Fünferkette ließ wenige gefährliche Situationen zu. Außerdem mussten die Gastgeber immer auf die gefährlichen RB-Offensivstars Loïs Openda und Xavi Simons achten, die mit ihrer individuellen Klasse immer für einen Treffer gut sind.Zehnter Saisontreffer für PleaIm zweiten Abschnitt erhöhten die Gladbacher den Druck und kamen nach einer Reihe von Möglichkeiten durch Pleas Kopfball-Abstauber zum Führungstreffer. Zuvor konnte Vandevoordt im Leipziger Tor eine Direktabnahme von Ko Itakura nur noch vorn abklatschen lassen, dann war der Franzose mit seinem zehnten Saisontreffer zur Stelle. In der 73. Minute hatte Borussias Innenverteidiger Nico Elvedi Pech mit einem Kopfball, der nur an den Innenpfosten prallte. Auch Plea traf in der Schlussphase noch den Außenpfosten.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Elfmeter entscheidet: Cottbus besiegt Aue in letzter Minute

Elfmeter entscheidet: Cottbus besiegt Aue in letzter Minute

Energie Cottbus ist vorerst an die Tabellenspitze der 3. Fußball-Liga zurückgekehrt. Die Lausitzer gewannen am Samstag das Ostderby gegen den FC Erzgebirge Aue mit 1:0 (0:0). Tolcay Cigerci verwandelte vor 18.772 Zuschauern einen Elfmeter in der 89. Minute zum entscheidenden Tor. Die Polizei hatte das Hochsicherheitsspiel mit einem großen Aufgebot abgesichert.Die Gastgeber, die auf die beiden gesperrten Stammspieler Filip Kusic und Dominik Pelivan verzichten mussten, hatten in der ersten Halbzeit mehr Spielanteile. Die größte Chance hatte allerdings Aue. Der Cottbuser Torhüter Elias Bethke parierte im Herauslaufen gegen Maximilian Schmid (37.). Torhüter Bethke hält Cottbus auf KursEnergie-Trainer Claus-Dieter Wollitz hatte sich in der Sturmspitze für Erik Engelhardt entschieden und Timmy Thiele vorerst auf die Bank gesetzt. Zur Pause änderte Wollitz die Formation und brachte neben Thiele in Maximilian Krauß noch weitere Offensivqualität ins Spiel.Trotz der Wechsel konnten die Gastgeber vorerst kaum Druck entwickeln. Aue konzentrierte sich darauf, den wichtigen Punkt im Abstiegskampf zu verteidigen. Erst in der Schlussviertelstunde agierten die Cottbuser etwas entschlossener. Doch erneut hatte Schmid (78.) wieder die bis dato beste Möglichkeit und scheiterte erneut an Bethke. Auf der Gegenseite rettete Aue-Keeper Martin Männel vor Energie-Kapitän Axel Borgmann (81.) und wenig später gegen Krauß (86.). Gegen den Strafstoß von Cigerci war Männel bei seiner Rückkehr zu seinem früheren Verein machtlos.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Harmlose Magdeburger holen 0:0 in Hannover

Harmlose Magdeburger holen 0:0 in Hannover

Kein Tor, nur ein Punkt: Mit dem 0:0 bei Hannover 96 tritt der 1. FC Magdeburg in der 2. Fußball-Bundesliga auf der Stelle. Zu wenig Entschlossenheit im Abschluss und zahlreiche Stockfehler verhinderten einen Magdeburger Erfolg. Mit 43 Punkten bleibt der FCM aber in Sichtweite zur Aufstiegszone.«Ich glaube, es ist ein gerechtes Unentschieden. Die hatten über die Standardsituationen sehr gute Chancen, bei uns hat die letzte Konsequenz gefehlt. Nichtsdestotrotz nehmen wir bei so einem starken Gegner hier einen Punkt mit», analysierte Baris Atik nach der Partie bei Sky.Trainer Christian Titz setzte in Hannover wieder auf die angestammte Innenverteidigung - Daniel Heber kehrte nach seiner Gelbsperre zurück. Dazu ersetzte Philipp Hercher den Franzosen Samuel Loric auf der Außenbahn. Die Partie begann mit einem Chancenfestival der Gastgeber: Erst wehrte Dominik Reimann einen durchgerutschten Ball per Fußreflex ab (2.), dann klärte Hercher auf der Linie (4.), bevor Reimann erneut richtig stand (4.). Stürmischer Beginn, verflachende PartieMagdeburg setzte mit Torjäger Martijn Kaars den ersten Abschluss (7.), gefährlich war der Ball allerdings nicht. Mit mehr Spieldauer erarbeitete sich Magdeburg auch die Spielkontrolle, es fehlte allerdings die Entschlossenheit in der Offensive. Der FCM wirkte zu verspielt, verpasste zu oft den Moment für den Abschluss. Hannover war zielstrebiger, agierte aber insgesamt zurückhaltend. So blieb es zur Pause torlos.Auch die zweite Halbzeit begann mit einer guten Chance für die Gastgeber, doch Enzo Leopold zielte aus zwölf Metern über das Tor (47.). Auf der Gegenseite kombinierte sich Magdeburg schön durch, doch Alexander Nollenbergers Abschluss wurde geblockt (54.). Ansonsten setzte sich das Bild aus der ersten Halbzeit weitgehend fort: Magdeburg blieb zu verschnörkelt, Hannover agierte jetzt etwas offensiver und war weiter zielstrebiger.Viel Laufleistung, wenig GefahrGlück hatte der FCM, als Hannovers Phil Neumann freigespielt wurde, den Ball frei vor Reimann aber ans Lattenkreuz setzte (63.). Zwar suchten beide Teams den Weg zum Tor, richtig gefährlich wurde es aber nur selten - auch weil der FCM sich nicht zum Abschluss entscheiden konnte, selbst wenn die Titz-Schützlinge mal in den gegnerischen Strafraum gelangt waren.Über die gesamte Spielzeit hatte Hannover die besseren Gelegenheiten, brachte den Ball aber ebenso wenig im Tor unter wie der FCM. So stand am Ende ein Remis, das beiden Seiten im Kampf um den möglichen Bundesliga-Aufstieg wenig nutzt.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Leipzig will in Gladbach Jubiläen abarbeiten

Leipzig will in Gladbach Jubiläen abarbeiten

RB Leipzig kann mit dem Realisieren mehrerer Jubiläen im Kampf um einen Champions League-Platz in der Fußball-Bundesliga einen Konkurrenten auf Abstand halten. Im 150. Auswärtsspiel der Leipziger in der Bundesliga bei Borussia Mönchengladbach am Samstag (15.30 Uhr/Sky) könnte RB-Trainer Marco Rose im Erfolgsfall seinen 50. Sieg in der Bundesliga im 90. Spiel an der Seitenlinie der Rasenballsportler feiern.Lois Openda würde sich im 60. Bundesligaeinsatz sicher über einen Treffer als Jubiläumsgeschenk freuen, Stürmerkollege Benjamin Sesko würde sich mit einem Tor - seinem dann 25. in der Liga - selbst beschenken. Auch die Statistik spricht für die Sachsen, die in den bisherigen 17 Duellen zehnmal als Sieger den Platz verließen und nur dreimal als Verlierer. Vier Unentschieden gab es, zuletzt in der Hinrunde beim torlosen Remis in Leipzig. Zudem kassierte Leipzig seit vier Spielen kein Gladbacher Tor mehr. Zu einem Lieblingsgegner ist Gladbach in den vergangenen Jahren geworden. Mit 0,76 Punkten im Durchschnitt hat Gladbach sowenig Punkte wie kaum ein anderer Bundesligist gegen Leipzig gesammelt.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Erster Sieg: Carl Zeiss Jena überrascht in Köln

Erster Sieg: Carl Zeiss Jena überrascht in Köln

Die Fußballerinnen des FC Carl Zeiss Jena haben sich im Abstiegskampf der Bundesliga mit dem ersten Saisonsieg Luft verschafft. Am 18. Spieltag kamen die Aufsteigerinnen beim 1. FC Köln zu einem glücklichen 1:0 (0:0). Vor 1.620 Zuschauern im Franz-Kremer-Stadion erzielte Melina Reuter den Treffer (56. Minute). Jena hat mit dem Erfolg sieben Zähler auf dem Konto und die punktgleichen Kölnerinnen aufgrund der besseren Tordifferenz auf den vorletzten Platz verdrängt.Dabei hatte Jena schon in der sechsten Minute Glück, dass die Kölnerin Laura Donhauser den Ball aus fünf Metern nur an den Pfosten des leeren Tores setzte und Alena Bienz den Abpraller aus acht Metern über das immer noch verwaiste Tor schoss. Köln war weiterhin spielbestimmend, von Jena war überhaupt nichts zu sehen.Führung aus dem NichtsUmso überraschender die Gästeführung: Einen abgefälschten Schuss von Isabella Jaron konnte Kölns Torhüterin Paula Hoppe nur vor die Füße von Reuter abklatschen, die anschließend über Hoppe hinweg den Ball über die Linie brachte.Die Gastgeberinnen verstärkten den Druck, konnten aber wieder beste Einschussmöglichkeiten nicht nutzen. Nach der Gelb-Roten Karte für Fiona Gaißer (67.) zog sich Jena noch weiter zurück, doch die Kölnerinnen fanden nicht den Weg durch die kompakte Abwehr.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Vorzeitiges Saisonende für Leipzigs Schlager vorprogrammiert

Vorzeitiges Saisonende für Leipzigs Schlager vorprogrammiert

Das vorzeitige Saisonende für Xaver Schlager vom Fußball-Bundesligisten RB Leipzig kündigt sich an. «Xaver fällt auf unbestimmte Zeit aus, wir machen keinen Druck», sagte RB-Leipzigs Trainer Marco Rose angesichts der bereits dritten schweren Verletzung des Mittelfeldspielers in dieser Saison. Der 27-Jährige hatte sich bei der österreichischen Nationalmannschaft eine Muskelverletzung im linken Oberschenkel zugezogen, nachdem er zuvor nach Kreuzbandriss und Knieproblemen im selben Bein bereits pausieren musste.Dass der Österreicher trotz der kurzen aktiven Phasen nach der Knieverletzung zur Nationalmannschaft gereist war, bezeichnet Rose «als goldrichtig. Alle wollten das Beste. Jetzt ist es für alle nicht einfach.»Jeder braucht SchlagerDer 48-Jährige betont die Wichtigkeit Schlagers, der sich bereits in seiner Zeit beim VfL Wolfsburg einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. «Österreich braucht Xaver Schlager, Leipzig braucht Xaver Schlager und er möchte gerne helfen. Wir haben aber nicht überpaced.» Angesichts von noch acht Spieltagen sowie maximal zwei Pokalspielen in den kommenden zwei Monaten, scheint Rose für Schlager ein vorzeitiges Saisonende einzuplanen. «Jetzt geht es darum, Xaver gesund zu bekommen», sagt Rose und rechnet schon mal voraus, ob nach einem wochenlangen Ausfall eine Rückkehr in dieser Spielzeit noch einmal Sinn ergebe. «Für Xaver ist es wichtig, sich in einen perfekten Zustand zu bringen, damit er noch viele Jahre Fußball spielen» könne. Vertragsverlängerung «nicht das Kernthema»Am besten in Leipzig. «Für uns als Verein steht es außer Frage, dass er gerne bleiben soll und wir würden uns freuen, wenn es noch ein paar Jahre länger geht», sagt Rose über Schlager, dessen Vertrag in Leipzig 2026 endet: «Das ist aber gerade nicht das Kernthema.»Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

RB-Trainer Rose ruft Endspurt aus: «Ziele sind klar»

RB-Trainer Rose ruft Endspurt aus: «Ziele sind klar»

Das kommende Auswärtsspiel in der Bundesliga vor Augen, das Halbfinale im DFB-Pokal im Hinterkopf – RB Leipzigs Trainer Marco Rose muss vorausschauend planen. «Wir haben eine Woche vor uns, die es in sich hat. Da müssen wir bei den Spielern hinschauen, wer die beste Power bringt und die Belastung verteilen», sagte der 48-Jährige im Hinblick auf die Partie bei Borussia Mönchengladbach am Samstag (15.30 Uhr/Sky) sowie am Mittwoch beim VfB Stuttgart (20.45 Uhr/Sky), «die Ziele sind aber klar: Wir wollen Titel holen und in die Champions League einziehen.»Roses Rückkehr nach GladbachAls Fünftplatzierter mit drei Punkten Rückstand auf den ersten Platz in der europäischen Königsklasse könnte sich RB mit einem Sieg von Verfolger Gladbach, der mit 40 Zählern als Tabellensiebter zwei Punkte weniger als Leipzig aufweist, absetzen. «Gladbach hat insgesamt an Stabilität gewonnen und verteidigt kompakt gut. Da ist es nicht so leicht, zu Torchancen zu kommen», sagt Rose über seinen ehemaligen Verein, bei dem er von 2019 bis 2021 an der Seitenlinie stand. «Das ist einfach eine gute Mannschaft, die es uns maximal schwer machen wird. Aber wir sehen uns bereit und gewappnet.» Lehren aus dem Dortmund-SpielAuch nach der Länderspielpause denkt Rose noch an das Heimspiel gegen Borussia Dortmund zurück, das trotz des 2:0-Erfolgs den Trainer aufgrund der Leistung in der zweiten Halbzeit zum Nachdenken brachte. «Wir müssen Selbstvertrauen über 90 Minuten auf den Platz bringen – das ist die Lehre aus dem BVB-Spiel», sagt der Übungsleiter.Umso erfreuter ist Rose, dass viele Nationalspieler schon am Mittwoch wieder auf dem Platz standen und so die Vorbereitung auf die kommende Woche bereits einen Tag früher als sonst beginnen konnte. Vor allem vor dem Hintergrund, dass nach dem Gladbach-Spiel vier Tage später die Partie um den Einzug in das Endspiel um den DFB-Pokal in Stuttgart ansteht.«Sehr sensibel» bei der Personalauswahl«Im Hinterkopf haben wir die knackige Woche und müssen ein Stück weit vorausdenken», sagt Rose, der neben Benjamin Henrichs, Assan Ouedraogo und Antonio Nusa nun auch noch auf Xaver Schlager wieder verzichten muss. Angesichts der Gefahr von weiteren Verletzungen wird Rose mit seinem Team bei der Aufstellung und während der Spiele «sehr sensibel» hinschauen.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Gladbach ohne Kleindienst und Sander gegen Leipzig

Gladbach ohne Kleindienst und Sander gegen Leipzig

Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach muss im Heimspiel gegen RB Leipzig neben dem gesperrten Topstürmer Tim Kleindienst auch auf Stammspieler Philipp Sander verzichten. Der 27 Jahre alte Mittelfeldmann habe wegen eines starken Infekts in den vergangenen zwei Wochen nicht trainieren können und nach wie vor keine guten Werte, sagte Trainer Gerardo Seoane. «Er wird am Wochenende nicht dabei sein.»Als Ersatz könnte Rocco Reitz sein Startelf-Comeback geben. Der U21-Nationalspieler war nach längeren Problemen am großen Zeh zuletzt in der Bundesliga eingewechselt worden und hatte zudem für die Junioren-Nationalelf gespielt. Er und Sander hatten vor Reitz' Verletzung um den freien Platz auf der Doppelsechs neben Julian Weigl konkurriert.Im Tor wird wieder Tiago Pereira Cardoso stehen. Der 18-Jährige spielt, weil sowohl Stammkeeper Moritz Nicolas als auch dessen Ersatzmann Jonas Omlin weiter ausfallen. «Wir sehen den Jungen sehr motiviert und mit einer klaren Persönlichkeit», sagte Seoane. Der Coach forderte auch von seinen erfahrenen Spielern Unterstützung für Cardoso.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

RB Leipzig: Schlager fehlt erneut wochenlang

RB Leipzig: Schlager fehlt erneut wochenlang

RB Leipzig muss erneut wochenlang auf Führungsspieler Xaver Schlager verzichten. Der 27-Jährige zog sich bei der österreichischen Nationalmannschaft eine Muskelverletzung im linken Oberschenkel zu und wird nach Angaben des Fußball-Bundesligisten «einige Wochen fehlen». Es ist nach Kreuzbandriss und Knieproblemen im selben Bein bereits der dritte lange Ausfall des Mittelfeldspielers in dieser Saison.«Die erneute Verletzung trifft uns sehr hart, vor allem Xaver selbst. Er hat extrem intensiv für sein Comeback gearbeitet und alles gegeben, um uns im Saisonendspurt mit seinen Qualitäten helfen zu können», sagte Sportchef Marcel Schäfer. Dem Vernehmen nach bedeutet die Verletzung noch kein Saison-Aus für Schlager. Leipzig kämpft als Fünfter derzeit um den vierten Platz und die damit verbundene Qualifikation zur Champions League.Reise zur Nationalelf - Für 13 Minuten EinsatzzeitSchäfer erklärte auch, warum Schlager zur Nationalelf reiste, obwohl er davor wochenlang nicht gespielt hatte. «Bei der Nationalmannschaft sollte er sich die letzte Matchfitness holen», sagte der 40-Jährige. «Ärgerlich ist natürlich, dass wir erneut eine Verletzung nach einer Länderspielpause zu vermelden haben.»Vor einer Woche kam Schlager gegen Serbien zu einem 13-minütigen Einsatz. Im Rückspiel der Playoffs in der Nations League kam er schon gar nicht mehr zum Einsatz. Aktuell verhandelt Schlager mit Leipzig um eine Vertragsverlängerung. Sein aktuelles Arbeitspapier läuft 2026 aus, eine Ausweitung soll nach Clubwunsch in diesem Sommer erfolgen.Mit einem Kreuzbandriss war der Antreiber bis Mitte November ausgefallen. Nach vier Bundesliga-Einsätzen ereilte Schlager in der Vorbereitung auf die Rückrunde der nächste Rückschlag. Im Testspiel gegen den tschechischen Drittligisten Most bekam er nach einem Schlag aufs Knie erneute Probleme am Gelenk.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Victoria Krug verlängert bei RB Leipzig

Victoria Krug verlängert bei RB Leipzig

Die Kapitänin bleibt an Bord. Victoria Krug hat ihren Vertrag beim Frauen-Bundesligisten RB Leipzig um ein Jahr verlängert und spielt nun bis mindestens 2026 für die Sächsinnen. Die 27-Jährige gehört seit 2021 zu RB, stieg mit dem Team in die Bundesliga auf und ist seitdem eine feste Größe in der Abwehr. In dieser Saison absolvierte sie 16 von 17 Partien für Leipzig und stand dabei immer in der Anfangsformation.«Mit ihrer Schnelligkeit und Robustheit hat sie schon viele Gegentreffer verhindert und beweist immer wieder ihren unermüdlichen Einsatzwillen und ihre große Leidenschaft», sagte Viola Odebrecht, Leiterin Frauen- und Mädchenfußball bei RB, über die gebürtige Lausitzerin. Krug war unter anderem auch für den 1. FFC Turbine Potsdam und den SV Meppen aktiv.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Nationalspieler-Trio zurück im RB-Training

Nationalspieler-Trio zurück im RB-Training

Mit den ersten Rückkehrern von den Länderspielreisen hat Fußball-Bundesligist RB Leipzig die Vorbereitung auf das Gastspiel bei Borussia Mönchengladbach gestartet. Vier Tage vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky) absolvierten mit den Mittelfeldspielern Christoph Baumgartner und Xaver Schlager sowie Torwart Peter Gulacsi die ersten drei der insgesamt 14 abgestellten Nationalspieler allerdings nur ein individuelles Training, wie der Verein mitteilte. Die anderen Nationalspieler werden am Mittwoch erwartet. Neben den beiden Österreichern und dem ungarischen Torhüter fehlte auch Yussuf Poulsen im Mannschaftstraining. Der Angreifer aus Dänemark, der nicht für die Viertelfinalspiele in der Nations League gegen Portugal eingeladen worden war, trainierte teilindividuell. Weiterhin verzichten muss RB-Trainer Marco Rose auf die drei Langzeitverletzten. Antonio Nusa wird nach seiner Knieverletzung Ende März wieder zurückerwartet, bei Benjamin Henrichs und Assan Ouedraogo dauert es noch länger.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Zwei Turbo-Tore: Lok Leipzig zieht ins Pokal-Halbfinale ein

Zwei Turbo-Tore: Lok Leipzig zieht ins Pokal-Halbfinale ein

Zwei Turbo-Tore zu Beginn beider Halbzeiten haben dem 1. FC Lok Leipzig den Erfolg im 113. Ortsderby gegen Chemie Leipzig sowie den Einzug ins Halbfinale um den sächsischen Landespokal geebnet. Der Regionalliga-Spitzenreiter siegte in Leutzsch mit 4:1 (1:0). Nachdem Lok-Kapitän Djamal Ziane bereits nach 17 Sekunden ein Missverständnis in der Chemie-Innenverteidigung mit der Führung bestraft hatte, stolperte 48 Sekunden nach Wiederbeginn Laurin von Piechowski eine Freistoßflanke zur Vorentscheidung ins Tor.Ein Eigentor von Tobias Dombrowa (70.) kam für Chemie zu spät, zumal der eingewechselte Stefan Maderer (80.) den Zwei-Tore-Vorsprung wieder herstellte und Malik McLemore (86.) mit einem Konter sogar noch erhöhte.In dem intensiv geführten Hochsicherheitsspiel, das auf den Rängen aber weitgehend ruhig verlief, war Lok nach den beiden Treffern zunächst die bestimmende Mannschaft. Nach dem Anschluss der Chemiker, den Dombrowa völlig unbedrängt ins eigene Tor geköpft hatte, kam noch einmal Spannung auf. Doch ein gut vorgetragener Gegenzug der Lok sowie ein clever verwerteter Konter entschieden die Partie.Halbfinal-Auslosung am MontagBereits am Samstag hatte Drittligist FC Erzgebirge Aue die Hürde Chemnitzer FC mit 2:0 übersprungen. Die anderen Halbfinalisten sind der FC Grimma nach einem ungefährdeten 7:0 bei Motor Marienberg und der VfB Empor Glauchau, der den FV Dresden Laubegast 3:2 nach Verlängerung bezwang. Die Auslosung der Vorschlussrunde erfolgt an diesem Montag.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Erster Neuer beim FC Erzgebirge: Weinhauer kommt aus Jena

Erster Neuer beim FC Erzgebirge: Weinhauer kommt aus Jena

Fußball-Drittligist FC Erzgebirge Aue hat die erste Neuverpflichtung für die kommende Saison bekanntgegeben. Nachdem die Routiniers Martin Männel und Marcel Bär ihre Verträge verlängert haben, kommt mit Erik Weinhauer ein Stürmer zu den Veilchen. Der 24-Jährige spielt derzeit noch beim Regionalligisten FC Carl Zeiss Jena, für den er in dieser Saison in der Regionalliga Nordost 16 Treffer markierte.«Erik Weinhauer passt mit seinem Profil sehr gut zu uns: flexibel einsetzbar in der Offensive, entwicklungsfähig, hungrig und gut ausgebildet mit Torgefahr. Wir freuen uns sehr, dass wir ihm eine reizvolle Perspektive aufzeigen konnten und er sich für unseren Weg entschieden hat», erklärte Sport-Geschäftsführer Matthias Heidrich.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

FC Erzgebirge Aue steht im Pokal-Halbfinale: 2:0 in Chemnitz

FC Erzgebirge Aue steht im Pokal-Halbfinale: 2:0 in Chemnitz

Fußball-Drittligist FC Erzgebirge Aue steht im Halbfinale des sächsischen Pokal-Wettbewerbs. Im Top-Spiel gewannen die Auer beim Chemnitzer FC mit 2:0 (2:0). Maximilian Schmid (25.) mit seinem ersten Tor für die Erzgebirger und Eric Majetschak (29.) brachten die Auer vor 14.812 Zuschauern im ausverkauften Stadion an der Gellertstraße in der ersten Halbzeit in Führung und sorgten damit bereits für die Entscheidung.45 Minuten dominierte der Drittligist die Partie und ging völlig verdient mit einem 2:0-Vorsprung in die Kabine. Aue nutzte dabei seine Routine und überrumpelte die sächsischen Rekord-Pokalsieger zweimal mit schnellen und damit überraschenden Aktionen. Vom CFC, der zuvor Drittliga-Tabellenführer Dynamo Dresden ausgeschaltet hatte, war zunächst nicht viel zu sehen.Das änderte sich zu Beginn des zweiten Abschnitts. Ein völlig anders aufgelegter Gastgeber schnürte Aue in dessen Hälfte ein, vergab die sich bietenden Gelegenheiten aber. Der FC Erzgebirge wartete auf KonterchancenCopyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Sportchef zu Regionalliga-Reform: Gang vor Gericht möglich

Sportchef zu Regionalliga-Reform: Gang vor Gericht möglich

Im Ringen um eine Reform der Fußball-Regionalligen mit einem Aufstiegsrecht aller Meister erhöht der Fußball-Osten den verbalen Druck. Daniel Meyer, Sportchef des Halleschen FC, konkretisiert Überlegungen über den Gang vor ein Gericht.«Aktuell haben insbesondere die Staffeln West und Südwest mit den fixen Aufstiegsplätzen keinen Antrieb, einer Veränderung zuzustimmen. Dies könnte sich durch das Anstoßen einer gerichtlichen Überprüfung der aktuellen Regelung ändern», sagte Meyer der «Mitteldeutschen Zeitung» (Samstag).HFC-Sportchef: Gericht würde Regel als ungerecht bewertenDer Vertreter des Halleschen FC ist eines der Gesichter der von den Teams der Regionalliga Nordost ausgehenden Initiative. «Meine Überzeugung ist es, dass ein Gericht zu dem Ergebnis kommen würde, dass die Aufstiegsregel ungerecht ist und deshalb alle Meister wieder in die Relegation müssen. Ein solches Resultat wäre sicherlich nicht im Interesse der anderen Verbände, sodass es in der Folge zu Verhandlungen kommen würde», sagte Meyer. «Dennoch hoffe ich auf die Solidargemeinschaft und gehe davon aus, dass ein solches gerichtliches Szenario vermeidbar ist.»Derzeit haben lediglich die Meister der Regionalligen Südwest und West ein direktes Aufstiegsrecht, die übrigen Titelträger müssen umlaufend in eine Relegation. Während die meisten Vereine damit nicht einverstanden sind, zeigen die Regionalverbände und auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wenig Interesse, eine Veränderung herbeizuführen.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Polizei vor Hochsicherheits-Derby: BSG Chemie Leipzig trifft auf Lokomotive Leipzig

Polizei vor Hochsicherheits-Derby: BSG Chemie Leipzig trifft auf Lokomotive Leipzig

Am Sonntag findet ein Leipziger Stadtderby im Rahmen des Sachsenpokals statt. Im bekannten Alfred-Kunze-Sportpark tritt die BSG Chemie Leipzig gegen den Rivalen 1. FC Lokomotive Leipzig an. Einlass ins Stadion ist ab 12:00 Uhr, der Anstoß erfolgt um 14:30 Uhr.Da das Spiel in die höchste Sicherheitskategorie eingestuft wurde, plant die Polizeidirektion Leipzig einen großen Einsatz. Unterstützung erhält sie von der sächsischen Bereitschaftspolizei und dem Polizeiverwaltungsamt. Ein Sensocopter, eine ferngesteuerte Drohne mit Bildübertragungstechnik, kommt ebenfalls zum Einsatz, und überträgt Live-Bilder in den Führungsstab.Bei Bedarf werden auch die Diensthundestaffel, Hubschrauber und Wasserwerfer bereitstehen. Der Polizeieinsatz wird in enger Zusammenarbeit mit der Bundespolizei durchgeführt. Verkehrsteilnehmer sollten sich auf mögliche Beeinträchtigungen rund um das Stadion einstellen.BSG Chemie Pressegespraech vor dem Pokalderby gegen den 1. FC Lok Leipzig

Männel verlängert: Volljährigkeit bei Erzgebirge Aue

Männel verlängert: Volljährigkeit bei Erzgebirge Aue

Martin Männel geht in seine 18. Spielzeit bei Erzgebirge Aue. Der 37 Jahre alte Torhüter des Fußball-Drittligisten verlängerte seinen Vertrag bei den Erzgebirgern um eine weitere Saison bis Ende 2025/2026, wie der Verein mitteilte. «Ich fühle mich fit. Und solange ich einen Beitrag leisten kann, mache ich das mit voller Leidenschaft. Noch kann ich mir ein Leben ohne Fußball nicht vorstellen», wurde Männel in einer Pressemitteilung zitiert.Seit 2008 hütet der gebürtige Hennigsdorfer in Aue das Tor und kommt aktuell auf 556 Pflichtspiele. Damit ist der 1,83 Meter lange Torhüter mit Abstand Rekordspieler der Sachsen.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Spiel gedreht: Dresden besiegt Erstligisten Teplice

Spiel gedreht: Dresden besiegt Erstligisten Teplice

Mit einer B-Elf hat Dynamo Dresden ein Testspiel gegen den FK Teplice gewonnen. Der Tabellenführer der 3. Fußball-Liga siegte gegen den tschechischen Erstligisten 3:2 (1:2). In der Walter-Fritzsch-Akademie brachten Robert Jukl (1. Minute) und Ladislav Krejci (13.) die Gäste in Führung. Außenverteidiger Philip Heise (18.) verkürzte und Christoph Daferner (96.) glich aus. Nachwuchsspieler Friedrich Müller (111.) gelang noch der Siegtreffer.Dynamo erwischte in dem auf zweimal 60 Minuten angelegten Test einen schlechten Start. Jukl traf mit dem ersten Angriff des Tabellenzwölften der tschechischen ersten Liga. Krejci erhöhte per Distanzschuss, doch Heise sorgte mit einem direkt verwandelten Freistoß aus etwa 20 Metern für den Anschluss. Dann passierte mehr als eine Stunde wenig, ehe Jakob Zickler nach einem Ball in die Tiefe an Teplices Keeper Matej Cechal scheiterte. Doch Daferner stand richtig und traf per Abstauber. Und gut zehn Minuten vor dem Schlusspfiff köpfte Müller nach einer Ecke Dresden erstmals in Führung.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Vom Fußball zum Galopp: Scholze neuer Rennverein-Präsident

Vom Fußball zum Galopp: Scholze neuer Rennverein-Präsident

Der frühere Präsident von Dynamo Dresden, Holger Scholze, hat ein neues Ehrenamt. Der 53-Jährige wurden zum neuen Präsidenten des Dresdener Rennvereins gewählt. Seine Amtszeit gilt zunächst bis 2027, wie der Verein mitteilte.Scholze war sechs Jahre lang bis Herbst 2024 Präsident des Fußball-Drittligisten der sächsischen Landeshauptstadt. Im vergangenen November legte er nach internen Unstimmigkeiten sein Amt nieder. «Ich freue mich, dass mir die Mitglieder des Rennvereins dieses Vertrauen schenken und ich bin zuversichtlich, dass ich den traditionsreichen DRV 1890 voranbringen kann», sagte der Finanzunternehmer. «Ich hoffe, über mein umfangreiches berufliches und privates Netzwerk Unterstützer für uns gewinnen zu können.»Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Sperre bleibt bestehen: Cottbus auch gegen Aue ohne Kusic

Sperre bleibt bestehen: Cottbus auch gegen Aue ohne Kusic

Die Drei-Spiele-Sperre für Filip Kusic von Fußball-Drittligist FC Energie Cottbus bleibt bestehen. Das bestätige das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes. Der 28 Jahre alte Abwehrspieler fehlt dem Tabellen-Zweiten damit am Samstag im Heimspiel gegen Erzgebirge Aue und am 5. April beim TSV 1860 München. Beim 1:0 gegen den SV Sandhausen hatte Kusic am vergangenen Wochenende bereits zusehen müssen. Die Sperre basiert auf einer Tätlichkeit des 28-Jährigen im Liga-Spiel gegen Hannover 96 II am 11. März. Nach einem Freistoß kam es damals in der Nachtspielzeit zu einem Zweikampf zwischen dem Cottbuser Verteidiger und Hannover-Keeper Robin Kalem. Nach Ansicht des Schiedsrichters hatte Kusic gegen den am Boden liegenden Kalem nachgetreten - und dafür die Rote Karte gesehen. Gegen das vom DFB verhängte Strafmaß legten die Lausitzer Einspruch ein - ohne Erfolg.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Nach der Karriere: Leipzig-Profi will ins Dschungelcamp

Nach der Karriere: Leipzig-Profi will ins Dschungelcamp

RB Leipzigs Spielmacher Kevin Kampl hat für die Zeit nach seiner Karriere Fernsehpläne. Der 34-Jährige möchte bei der Dschungelcamp genannten RTL-Sendung «Ich bin ein Star - Holt mich hier raus» mitmachen.«Ich schaue das seit 20 Jahren. Ich habe auch zu meiner Frau gesagt: "Irgendwann will ich da auch mal rein"», sagte der Profi des Fußball-Bundesligisten im Bild-Podcast «Phrasenmäher». Seine Frau habe mit den Worten «du hast einen Vogel» reagiert.Mitspieler Lukas Klostermann würde sich Kampl im Dschungel auf jeden Fall anschauen. «Ich würde sogar für ihn anrufen. Ich muss sagen, das würde ich echt gerne sehen. Es würde mich interessieren, wie er sich dort schlägt», sagte der Nationalspieler. «Mich selbst reizt das jetzt nicht zu 100 Prozent, muss ich ehrlicherweise sagen.»Die nötige Härte für die Dschungelprüfungen holt sich Kampl in der Freizeit am liebsten beim Angeln. Im Urlaub auf seiner Lieblingsinsel Mallorca fischt der frühere slowenische Nationalspieler auf hoher See. «Dann fahren wir raus aufs Meer und gehen auf riesige Thunfische. Letztes Jahr im Sommer hatte ich ein 120-Kilo-Ding an der Angel und das hat mich dann fast mit ins Wasser gezogen», berichtete Kampl. Der Fisch habe ihn mitsamt der Rute weggezogen.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Schwere Verletzung: Vertrag von Bär automatisch verlängert

Schwere Verletzung: Vertrag von Bär automatisch verlängert

Der gerade erfolgreich an der gerissenen Achillessehne operierte Marcel Bär bleibt eine weitere Saison beim FC Erzgebirge Aue. Der Fußball-Drittligist teilte mit, dass sich der Vertrag des Stürmers durch eine Klausel bis zum Ende der kommenden Saison verlängert hat.«Marcel Bär hat die schriftlich vereinbarte Anzahl an Pflichtspielen erreicht, sodass sich sein Arbeitspapier beim FC Erzgebirge Aue automatisch um ein Jahr verlängert hat», sagte Sportchef Matthias Heidrich. «Das gibt ihm die nötige Rückendeckung und Sicherheit, ab Sommer 2025 nicht vor einer ungewissen Zukunft mitten in der Verletzung zu stehen.»Drittbester der 3. LigaDen Riss hatte sich Bär beim 1:4 bei Hansa Rostock am vergangenen Mittwoch bei einem Antritt ohne Einwirkung des Gegners zugezogen. Ende der Woche war der 32-Jährige in Braunschweig operiert worden.Bär erzielte in bisher 60 Pflichtspielen für Aue 27 Tore. In der für ihn nun vorzeitig beendeten Saison ist er mit elf Treffern der Top-Torjäger des Clubs. In der ewigen Torschützenliste der 3. Liga ist Bär mit 79 Toren Dritter. Anton Fink führt das Ranking mit 136 Toren an, Zweiter ist Zlatko Janjic mit 81 Treffern.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Aue enttäuscht gegen Mannheim

Aue enttäuscht gegen Mannheim

Erzgebirge Aue hat ohne Torjäger Marcel Bär wenig Offensivkraft zu bieten und verliert daheim gegen Waldhof Mannheim. Gegen die Kurpfälzer unterlagen die Sachsen in der 3. Fußball-Liga mit 0:1 (0:1). Felix Lohkemper erzielte in der 38. Minute für die Gäste das Siegtor. Aue bleibt Tabellen-Zehnter, Mannheim klettert mit dem ersten Auswärtssieg seit fünf Monaten auf Platz 13 hoch.Nach dem 1:4 in Rostock, der ersten Niederlage nach drei Siegen, begann Aue schwungvoll mit einer Doppelchance. Erst scheiterte Mika Clausen (23.) mit einem Schuss von der Strafraumgrenze an Jan-Christoph Bartels, dann verhindert der Gästekeeper gegen Kilian Jakob (24.) die Führung, der den Ball halblinks volley nimmt. Krummes Tor zum GeburtstagAuf der Gegenseite rettet Aue-Torhüter Martin Männel, der eine Bogenlampe von Arianit Ferati (26.) aus dem Winkel holt. Zwölf Minuten später bekommt Männel an seinem Geburtstag ein krummes Tor eingeschenkt. Nach einer Flanke lässt Steffen Nkansah den Ball absichtlich durch, dahinter lauert Lohkemper und bugsiert den Ball über die Linie. Nach dem Wechsel tat Aue viel zu wenig fürs Spiel. Mannheim war präsenter, bissiger und zeigte auch die bessere Spielanlage. Die Gastgeber enttäuschten in Halbzeit zwei. Erst in der 70. Minute schaffte Anthony Barylla mit einem Volleyschuss wieder die erste Toraktion. Danach gab es noch ein kurzes Aufbäumen, mehr nicht.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Dynamo Dresden lässt siegreiche Cottbuser wieder heran

Dynamo Dresden lässt siegreiche Cottbuser wieder heran

Leipzig (dpa) - Dresden kann Patzer von Saarbrücken nicht optimal nutzenDynamo Dresden nutzt den Ausrutscher von Verfolger 1. FC Saarbrücken nur suboptimal. Der Tabellenführer verschenkt mit dem 1:1 bei Rot-Weiss Essen erneut wichtige Zähler im Aufstiegsrennen. So konnte Energie Cottbus wieder auf einen Zähler heranrücken. Dynamo-Trainer Thomas Stamm reagierte daher genervt. «Am Ende ist es nicht entscheidend, ob Saarbrücken gestern verloren und wir nicht gewonnen haben», sagte er und fügte an: «Es ist müßig. Jede Woche bekomme ich die gleiche Frage und richtig spannend wird sie erst am letzten oder zweitletzten Spieltag. Solange wir vorne mit dran sind, ist alles möglich.»Mit zwei Remis und einem Sieg ist Dynamo nach der englischen Woche in die Länderspielpause gegangen. Dabei hatten die Elbestädter im ausverkauften Stadion an der Hafenstraße Glück: Nach dem 0:1 durch Ahmet Arslan (50.) hatte der Ex-Dresdner auch den zweiten Treffer machen können. «Wir haben nicht das allerbeste Spiel gemacht und müssen mit dem einen Punkt leben», sagte Lukas Boeder bei MagentaSport, nachdem er in seiner Heimatstadt seinen ersten Saisontreffer zum Ausgleich (65.) frenetisch bejubelte. Cottbus rutscht mit Sieg wieder an Dynamo heranEnergie Cottbus ist zurück im Aufstiegsrennen. Mit dem glücklichen 1:0 (0:0) beim SV Sandhausen gelang den Lausitzern der erste Sieg seit fünf Spielen. Tolcay Cigerci (71.) verwandelte am Sonntag im Sandhäuser Hardtwaldstadion einen umstrittenen Foulelfmeter zum Auswärtserfolg. Damit überholte die Mannschaft von Trainer Claus-Dieter Wollitz den 1. FC Saarbrücken und hat auf Rang zwei nur noch einen Punkt Rückstand auf Dynamo Dresden. «Sehr, sehr wichtig, so ein Spiel muss man auch mal über die Bühne bringen», sagte Torschütze Cigeri. In einer dominanten ersten Halbzeit verpassten es die Lausitzer, in Führung zu gehen. Lucas Copado vergab freistehend die beste Möglichkeit (27.). Nach der Pause gerieten die Cottbuser zusehend unter Druck und mussten mehrere brenzlige Situationen überstehen. Offensiv profitierten die Lausitzer von einer äußerst umstrittenen Elfmeter-Entscheidung von Schiedsrichter Patrick Alt. Lucas Copado wurde an der rechten Strafraumkante von Jonas Weik zu Fall gebracht. Ob das Foul aber tatsächlich auf der Strafraumlinie und damit elfmeterwürdig war, konnten die TV-Bilder nicht auflösen. Böser Rückschlag für AueErzgebirge Aue enttäuscht ohne Torjäger Marcel Bär auf ganzer Linie. Gegen Waldhof Mannheim unterlagen die Sachsen mit 0:1 (0:1). Felix Lohkemper erzielte in der 38. Minute für die Gäste das Siegtor. Besonders bitter: die Kurpfälzer hatten fünf Monate kein Spiel auf Gegners Platz gewonnen. «Es hat uns im Abschluss etwas gefehlt, am Ende haben wir kein Tor geschossen, das war der Unterschied. Wir müssen aufstehen und das Spiel aus dem Kopf kriegen», sagte Aue-Torhüter Martin Männel. Trainer Jens Härtel bilanzierte: «Mannheim stand dann tief, da ist es schwer mit Lösungen.» Nach dem 1:4 in Rostock, der ersten Niederlage nach drei Siegen in Serie, begann Aue schwungvoll mit einer Doppelchance durch Mika Clausen (23.) und Kilian Jakob (24.). Auf der Gegenseite rettet Männel, der eine Bogenlampe von Arianit Ferati (26.) aus dem Winkel holt. Zwölf Minuten später bekommt Männel an seinem Geburtstag ein krummes Tor eingeschenkt. Nach einer Flanke lässt Steffen Nkansah den Ball absichtlich durch, dahinter lauert Lohkemper und bugsiert den Ball über die Linie. Nach dem Wechsel tat Aue viel zu wenig fürs Spiel. Mannheim war präsenter, bissiger und zeigte auch die bessere Spielanlage. Die Gastgeber enttäuschten in Halbzeit zwei. Erst in der 70. Minute schaffte Anthony Barylla mit einem Volleyschuss wieder die erste Toraktion. Danach gab es noch ein kurzes Aufbäumen, mehr nicht.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

«Kritisiert ihn weiter»: Simons und der Frust-Jubel

«Kritisiert ihn weiter»: Simons und der Frust-Jubel

Marco Rose hat Verständnis für den Kritik-Jubel seines Stars Xavi Simons gezeigt und mit einem Augenzwinkern noch mehr gefordert. «Kritisiert ihn weiter, auf geht's», sagte der Trainer von RB Leipzig nach dem 2:0 gegen Borussia Dortmund. «Wenn er dann immer solche Spiele macht, alles gut. So funktionieren wir alle. Wir wollen es allen immer zeigen und richtig gut machen.»Simons hatte gegen den BVB das erste Tor selbst erzielt und das zweite per Ecke vorbereitet. Nach seinem Tor setzte er sich auf die Bande und klappte seine Hand vor den Fans auf und zu. Frei nach dem Motto: Lass die Leute reden. Der niederländischen Nationalspieler hatte in den vergangenen Wochen oft mäßige Leistungen gezeigt und war dafür in die Kritik geraten.Rose verweist aufs AlterSeinen Jubel wollte der 21-Jährige nicht näher erläutern. «Das ist Fußball, das ist das Leben. Ich bin noch jung und kann noch viel lernen», sagte Simons bei Sky. «Im Leben gibt es Rückschläge, meine erste Verletzung war sehr schwierig, aber es geht weiter.» Simons fehlte von Mitte Oktober bis Mitte Januar wegen eines Syndesmoserisses.Im Winter war der bisher ausgeliehene Simons von Leipzig für 50 Millionen Euro fest von Paris Saint-Germain verpflichtet worden. «Er ist ein Top-Junge und man darf nie vergessen, wie jung er noch ist», verteidigte Rose seinen Spielmacher. «Er hat viel Verantwortung übernommen, indem er sich ständig zeigt und versucht, Tore zu schießen, Tore vorzubereiten.»Doch auch dem Coach blieb nicht verborgen, dass Simons lange auf Formsuche war. «Nach einer Verletzung hat er jetzt eine Phase gehabt, in der nicht alles aufgegangen ist und nicht die Körner und auch die Energie hatte, die sein Spiel auch braucht», sagte der 48-Jährige. «Es würde mich freuen, wenn ihm das jetzt auch Selbstvertrauen gibt.»Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Rose über Trainergeschäft: «Phasenweise surreal»

Rose über Trainergeschäft: «Phasenweise surreal»

Der zuletzt schwer in die Kritik geratene Leipziger Coach Marco Rose hat nach dem Ende der Negativserie offene Worte über die Härten des Trainergeschäfts geäußert. «Ein Schuss unter die Latte, einer rein. Wir wissen doch alles, worüber wir dann diskutieren, was dann auch aufgemacht wird. (...) Das ist schon phasenweise surreal, was du da auch als Mensch erlebst», sagte Rose nach dem 2:0 gegen Borussia Dortmund in der Fußball-Bundesliga beim TV-Sender Sky.Es sei alles so nah beieinander. «Das ist eigentlich ein Wahnsinn. Ich muss mich ständig erklären, ich mache das auch gerne. Das ist schon schwer zu greifen, manchmal», sagte Rose. Es werde relativ schnell «über das Ergebnis die grundsätzliche Leistung bewertet und die Arbeit des Trainers natürlich auch», ergänzte Rose.Austausch mit Klopp hilftFür Rose sei dies aber nicht nur ein Thema des Fußballs, sondern ein gesamtgesellschaftliches. «Wie geht man miteinander um? Wie viel Respekt hat man füreinander?», führte Rose aus, der dabei auch die Zusammenarbeit mit Jürgen Klopp, dem Head of Soccer Development bei RB, schätzt: «Es hilft mir, Austausch mit ihm zu haben, weil er einen unglaublichen Erfahrungsschatz hat und wir Trainer auch hier und da ein bisschen alleine sind. Und dann hilft es, wenn einer von außen draufguckt, gar nicht in dieser Bubble drin ist, gar nicht diesen Druck hat.»Nach der verpatzten Champions-League-Saison und zuletzt vier Ligaspielen ohne Sieg war Rose in die Kritik gerückt, durch das 2:0 gegen Dortmund ist den Sachsen der Befreiungsschlag geglückt.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Dank Zauberer Simons: Leipzig befreit sich gegen den BVB

Dank Zauberer Simons: Leipzig befreit sich gegen den BVB

Bei Niko Kovac und seinen Spielern machte sich Ratlosigkeit breit. Auch eine starke Schlussoffensive konnte den nächsten Rückschlag von Borussia Dortmund in der Liga nicht verhindern. Drei Tage nach dem Viertelfinaleinzug in der Champions League unterlag der BVB im Top-Spiel der Fußball-Bundesliga 0:2 (0:1) bei den Sachsen und hängt nach der insgesamt elften Niederlage weiter im unteren Mittelfeld der Tabelle fest.«Mich nervt es extrem. Wir haben es wieder nicht geschafft, drei Tage nach einem Champions-League-Spiel in der Bundesliga zu gewinnen. Das ist extrem bitter», sagte Dortmunds Nationalspieler Pascal Groß bei Sky und ergänzte: «Wir bekommen es nicht hin, alle drei Tage auf einem gewissen Level zu spielen. Das ist auch eine Qualität. In der Situation, wo wir sind, müssen wir kleine Brötchen backen. Wir sollten mal wieder Spiele gewinnen.»Es werde langsam unrealistisch, die Königsklasse über die Bundesliga zu erreichen. «Es ist ein Stück weit Qualität, ein Stück weit Pech. Wir hatten sieben Hochkaräter in Leipzig. Das muss reichen, um ein Spiel zu gewinnen», ergänzte Groß. Ähnlich sah es Nico Schlotterbeck mit Blick auf die Tabelle: «Es ist fast unmöglich. Wir haben noch acht Spiele. Wir müssen schleunigst punkten. Die Chance ist sehr gering.»Erster Leipziger Sieg nach vier SpielenRB Leipzig ist dagegen der erhoffte Befreiungsschlag gelungen. Den Sachsen verhilft der erste Erfolg nach vier sieglosen Spielen immerhin auf Platz fünf. Die Mannschaft des zuletzt in der Kritik stehenden Trainers Marco Rose ist punktgleich mit der erst am Sonntag in Bochum spielenden Frankfurter Eintracht auf Rang vier und dem Sechsten SC Freiburg.«Es war wichtig für uns. Wir wollten die drei Punkte haben, egal wie. Wir sehen die Tabelle. Wir wissen, dass wir gegen die direkten Konkurrenten punkten müssen. Jedes Spiel, jeder Punkt zählt», sagte RB-Keeper Peter Gulacsi und Xavi Simons fügte hinzu: «Das Wichtigste waren die drei Punkte. Wir haben lange nicht gewonnen.»Vor 47.800 Fans im ausverkauften Leipziger Stadion boten beide Teams einen durchaus unterhaltsamen Abend. Xavi (18. Minute) stand einmal mehr goldrichtig und traf mit seinem siebten Saisontor zur Führung. Loïs Openda (48.) erhöhte direkt nach der Pause - nach Vorlage von Simons.BVB mit besserem StartSechster gegen Zehnter - von der reinen Platzierung vor dem Spieltag sprach wenig für ein Top-Duell. Während Leipzig im DFB-Pokal im Halbfinale steht und der BVB die Runde der letzten Acht in der Königsklasse erreicht hat, tut man sich beiderseits im Liga-Alltag schwer und hinkt seinen Ansprüchen hinterher. Dortmunds Trainer Niko Kovac schickte immerhin dieselbe Startelf wie beim 2:1 in Lille unter der Woche in das Spiel.Dort zeigte sich schnell, warum Leipzig und Dortmund noch nie torlos auseinandergegangen waren. Beide drängten auf ein frühes Tor, boten fußballerisch mehr als Durchschnittskost. Serhou Guirassy (9.) tauchte nach Karim Adeyemis Vorarbeit im Leipziger Strafraum auf, seinen Abschluss packte sich RB-Keeper Peter Gulacsi im Nachfassen.Simons' Kritik-Jubel an die FansDann war es erst einmal vorbei mit der Dortmunder Herrlichkeit. Simons (11.) wollte Gregor Kobel im Dortmunder Tor mit einem direkten Freistoß nahe der Eckfahne überlisten, scheiterte jedoch am Schweizer. Drei Minuten später flankte David Raum von der linken Seite, doch Openda traf aus fünf Metern nur die Latte.Wenig später ging es wieder über Raum, dessen Schuss Kobel nur nach vorn abwehren konnte. Der Ball landete direkt vor den Füßen von Simons, der problemlos zur Führung traf. Mit dem Torjubel wandte sich der niederländische Nationalspieler an die Leipziger Fans, machte mit der Hand die Geste eines auf und zu gehenden Mundes. Simons war die Kritik an seiner Leistung in den vergangenen Wochen offenbar nahe gegangen.Mintzlaff jubelt auf der VIP-TribüneAuf der Tribüne ballte Aufsichtsratschef Oliver Mintzlaff erleichtert die Faust, Sportchef Marcel Schäfer nahm den Treffer äußerlich unemotional hin. Leipzig vergab noch eine Doppelchance durch Christoph Baumgartner und Ridle Baku, für den BVB wurde es noch schlimmer. Nach gut einer halben Stunde musste Marcel Sabitzer am Knie verletzt ausgewechselt werden. Kovac brachte Rami Bensebaini und stellte auf eine Dreierkette um.Brachte zunächst wenig, nur drei Minuten später setzte Baku (35.) den Ball aus 16 Metern an die Latte. Und Dortmund? Kam dann doch gegen Ende der ersten Halbzeit. Maximilian Beier (42.) dachte im Strafraum zu lange nach, sein Abschluss wurde geblockt. Den Schlenzer von Adeyemi (45.+2) lenkte Gulacsi in voller Streckung noch zur Eckfahne.Openda erlöst sich selbstEs wäre schließlich nicht das erste Mal in dieser Saison, dass Leipzig eine Führung aus der Hand gibt. Und so blieb man dran, Guirassys Kopfball (47.) flog allerdings knapp über das Tor. Openda machte es auf der anderen Seite eine Minute später besser: Simons schlug eine Ecke lang auf den zweiten Pfosten, der Belgier beförderte den Ball volley ins lange Eck. Für Openda war es erst der zweite Treffer in der Rückrunde.Es blieb weiter alles andere als langweilig, vor allem das Alu des Leipziger Tores wurde getestet. Beier traf erst per Kopf (50.) die Latte, dann mit einem wuchtigen Schuss (52.) den Pfosten. Nun drückte nur noch der BVB, die Leipziger Abwehr hatte erhebliche Probleme und offensiv gab es kaum Entlastung.Eine Glanztat von Gulacsi (62.) gegen Guirassy verhinderte den nun höchst verdienten Dortmunder Anschlusstreffer. Der ungarische Nationaltorhüter zeigte sich auch zwei Minuten später in Bestform, lenkte Adeyemis Schuss gegen die Latte. Rose brauchte mehr Stabilität, nahm Openda raus und brachte Verteidiger Lukas Klostermann (66.).Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

DOSB-Justiziar Pusch Aufsichtsratsmitglied bei RB Leipzig

DOSB-Justiziar Pusch Aufsichtsratsmitglied bei RB Leipzig

Hendrik Pusch, Justiziar beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), ist neues Aufsichtsratsmitglied von RB Leipzig. Der Leipziger Anwalt wurde in der ordentlichen Mitgliederversammlung des Fußball-Bundesligisten in das Gremium gewählt. Pusch folgt auf den im Dezember 2024 gestorbenen Wolfgang Altmann.Pusch betreibt seit 2004 eine Kanzlei in Leipzig, ist Fachanwalt für Sportrecht und seit 2021 DOSB-Justiziar. Vor der Wahl in den Aufsichtsrat gehörte er zu den Fördermitgliedern des Clubs, die allerdings keine Stimmberechtigung haben. Zuletzt hatte RB 23 stimmberechtigte Mitglieder.Schäfer informiert über TransfersAuf der gut zweistündigen Versammlung in einem Leipziger Hotel informierte der Vorstand über das Geschäftsjahr 2023/24. Aufsichtsratschef Oliver Mintzlaff war ebenfalls anwesend. Zudem informierte Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer über die sportliche Situation und gab einen Ausblick auf die Pläne der kommenden Transferphase.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Dynamo Dresden nur mit Unentschieden in Essen

Dynamo Dresden nur mit Unentschieden in Essen

Drittliga-Tabellenführer Dynamo Dresden hat den Patzer von Verfolger Saarbrücken nur zum Teil genutzt. Am 29. Spieltag kam die Mannschaft von Trainer Thomas Stamm in einer attraktiven Partie bei Rot-Weiss Essen nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. Die Elbestädter haben nun drei Punkte Vorsprung auf Saarbrücken. Energie Cottbus könnte mit einem Sieg bei den Kickern vom SV Sandhausen am Sonntag bis auf einen Zähler an Dresden heranrücken.Vor 17.500 Zuschauern im Stadion an der Hafenstraße hatte der frühere Dresdner Ahmet Arslan die Gastgeber in der 50. Minute in Führung gebracht, Dynamo glich durch Lukas Boeder eine Viertelstunde später aus.Dynamo mit erster ChanceDie Gastgeber begannen eifriger, doch Dresdens Robin Meißner verzeichnete mit einem Pfostenschuss aus 25 Metern nach einer Viertelstunde die bis dahin beste Möglichkeit. In einer umkämpften Partie hatte Essen in der Nachspielzeit der ersten Hälfte durch Julian Eitschberger und Arslan hochkarätige Möglichkeiten, die Dresdens Schlussmann Tim Schreiber mit zwei Glanzparaden zunichtemachte.Ex-Dresdner Arslan verpasst zweiten Treffer für EssenBesser machte es Arslan fünf Minuten nach Wiederanpfiff. Nach Doppelpass mit Dominik Martinovic ließ der 30-jährige Torwart Schreiber von der Strafraumgrenze keine Chance. Fünf Minuten später hatte Arslan mit einem indirekten Freistoß aus acht Metern sogar die Chance auf das 2:0, scheiterte aber an der Mauer.Umso sicherer zeigte sich Boeder beim Ausgleich mit seinem ersten Saisontreffer eine Viertelstunde später. Nach einer Balleroberung des eingewechselten Dominik Kother im Strafraum vollendete der Mittelfeldspieler in Mittelstürmer-Manier zum Ausgleich. Dresden drängte in der Folgezeit noch auf den Siegtreffer, musste sich aber nach dem 1:0-Sieg in Aachen und dem 0:0 gegen Borussia Dortmund II mit dem zweiten Remis hintereinander begnügen.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Medien: DFB-Boss Neuendorf gegen Aufstockung der 3. Liga

Medien: DFB-Boss Neuendorf gegen Aufstockung der 3. Liga

DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat eine Aufstockung der 3. Fußball-Liga mit 22 Mannschaften sowie jeweils fünf Auf- und Absteigern laut einem Medienbericht ausgeschlossen. Für den 63-Jährigen würde diese Reform wirtschaftliche Nachteile für die Drittligisten und einen kaum umsetzbaren Rahmenterminkalender ergeben, wie «Sport im Osten» vom Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) berichtet. Eine Reduzierung der aktuell fünf Regionalliga-Staffeln ließ der Spitzenfunktionär des Deutschen Fußball-Bunds den Angaben zufolge offen.Derzeit steigen lediglich die Regionalliga-Meister der Südwest- und West-Staffel direkt in die 3. Liga auf, zudem ein Titelträger aus den Verbänden Bayern, Nord und Nordost im Rotationsprinzip. Die beiden anderen Meister spielen in Hin- und Rückspiel den vierten Aufsteiger aus.Offener Brief missfällt NeuendorfIn einem offenen Brief hatten sich 17 Vereine der Regionalliga Nordost an Neuendorf gewandt, um eine Aufstiegsreform anzuregen. Der Präsident monierte, dass er sich mehr Vertraulichkeit in der Sache gewünscht hätte. Zugleich verwies er weitere Lösungsvorschläge an die jeweiligen Regionalverbände. Der DFB könnte dann auf Wunsch als Vermittler am Tisch sitzen.«Die Clubs werden weiter für ihre Interessen kämpfen und um Wahrnehmung ringen – auch wenn der DFB leider nicht bereit ist, dieses wichtige Thema zur Chefsache zu machen», sagte der Geschäftsstellenleiter des Regionalligisten Chemnitzer FC, Tommy Haeder. Die Vereine werden sich nun «entschlossen auf den NOFV-Aufstiegsreform-Gipfel Ende März» vorbereiten. Bei den Gesprächen geht es um eine Reduzierung der Regionalligen auf vier Staffeln.Meuselwitz scheidet aus der Initiative ausDurch das Veto von Neuendorf hat sich der ZFC Meuselwitz aus dem Kreis der Unterstützer verabschiedet. Die Thüringer befürchten bei einer Vier-Staffel-Lösung eine Zerschlagung der Regionalliga Nordost, die sie nicht möchten. Für eine mögliche Gebietserweiterung der Staffeln würde sich Meuselwitz wieder gesprächsbereit zeigen.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Carl Zeiss Jena überrascht gegen RB Leipzig mit Remis

Carl Zeiss Jena überrascht gegen RB Leipzig mit Remis

Die Fußballerinnen vom FC Carl Zeiss Jena haben sich im Ost-Duell mit RB Leipzig etwas Luft im Abstiegskampf der Bundesliga verschafft. Am 17. Spieltag überraschte der Aufsteiger gegen den hohen Favoriten mit einem 1:1 (0:0). Noemi Gentile brachte die Gastgeberinnen im Ernst-Abbe-Sportfeld in der 51. Minute in Führung. Giovanna Hoffmann glich per Foulelfmeter aus (73.).Leipzig zeigte sich dominant, doch die Thüringerinnen kämpften verbissen und verteidigten ihren Strafraum. Zudem konnten die Jenaerinnen selbst auch Angriffe initiieren, ohne aber große Chancen herauszuspielen. Das änderte sich kurz nach Wiederanpfiff. Nelly Juckel nahm den Ball im Strafraum ungeahndet mit dem Arm mit, der Ball rollte zu Gentile, die Leipzigs Torfrau Elvira Herzog zum 1:0 tunnelte.Leipzig drängte auf den Ausgleich und kam durch den verwandelten Foulelfmeter von Nationalspielerin Hoffmann zum 1:1. Doch Jena war durch Konter gefährlich, konnte aber keinen zweiten Treffer mehr erzielen. Durch das vierte Remis verschaffte sich der FCC etwas Luft im Abstiegskampf und hat drei Zähler Vorsprung auf Schlusslicht Turbine Potsdam. Leipzig befindet sich weiter im Niemandsland der Tabelle.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

RB Leipzig will Topserie daheim gegen Dortmund ausbauen

RB Leipzig will Topserie daheim gegen Dortmund ausbauen

RB Leipzig will seine Topserie daheim gegen Borussia Dortmund weiter ausbauen. «Wir haben die Qualität, ihnen Probleme zu machen, mit Tempo, mit Fußball, mit Verteidigen und alles was dazugehört», sagte RB-Cheftrainer Marco Rose vor dem Topspiel an diesem Samstag (18.30 Uhr/Sky). Seit November 2021 kam der BVB viermal nach Leipzig und fuhr jedes Mal mit leeren Händen zurück. Vier Niederlagen und 2:11 Tore stehen in der Bilanz.Doch das Bild der schwankenden Leistungen ist bei beiden Clubs derzeit gleich. Immerhin warten die Sachsen seit vier Spielen auf einen Sieg in der Bundesliga und sind im Kampf um die Königsklasse vorerst ins Hintertreffen geraten. Der BVB verlor zuletzt daheim gegen Augsburg. «Wir haben ähnliche Themen wie die Dortmunder, auch wir kämpfen mit Konstanz. Die Bundesliga ist von Platz 4 bis 10 sehr, sehr eng. Morgen treffen zwei Mannschaften mit klaren Zielen aufeinander», meinte Rose, der auf Yussuf Poulsen verzichten muss, der einmal mehr muskuläre Probleme hat.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Magdeburg verteilt gegen den HSV zu viele Geschenke

Magdeburg verteilt gegen den HSV zu viele Geschenke

Der 1. FC Magdeburg geht mit einem heftigen Dämpfer in die Länderspielpause. Gegen den Hamburger SV unterlagen die Blau-Weißen am Freitagabend vor 27.270 Zuschauern mit 0:3 (0:2). In einer einseitigen Partie trafen Ransford Königsdörffer (9., 53.) und Marcus Mathisen (15., Eigentor) für den HSV, bei allen Gegentoren half der FCM kräftig mit. In der Tabelle bleibt Magdeburg vorerst Vierter.«Es war ein Spiel, das wir gegen uns entschieden haben», sagte FCM-Trainer Christian Titz. Man habe den Gegner durch eigene Fehler ins Spiel geholt. Wirr haben uns schwer getan, in der Abwehr und im Angriff. Es war ja nicht so, dass wir keine Chancen gehabt hätten. Gegen so einen Gegner brauchst du deine eigene Form, die hatten heute einige Spieler nicht», betonte der Coach. FCM-Trainer musste erneut in der Abwehr umbauen: Marcus Mathisen und Jean Hugonet kehrten zwar zurück, dafür war Daniel Heber gelbgesperrt. Samuel Loric ersetzte den angeschlagenen Lubambo Musonda auf der Außenbahn. Die beiden besten Offensiven der Liga suchten auch im direkten Duell sofort den Weg nach vorn, wobei der HSV eher zum schnellen Umschalten kam. Die erste Chance des Spiels setzte Königsdörffer nach einer Ecke an die Latte des FCM-Tors (5.).Hamburger Doppelschlag zieht FCM den ZahnWenige Zeigerumdrehungen später machte der Hamburger es besser: Ludovit Reis luchste Silas Gnaka den Ball ab, im zweiten Versuch kam der Ball zu Königsdörffer, der die Gäste in Front brachte. Nachdem Magdeburgs Atik einen Elfmeterpfiff berechtigterweise nicht bekommen hatte, konterte der HSV und am Ende bugsierte FCM-Abwehrchef Mathisen das Leder unglücklich über die Linie. Die Gäste hatten nun natürlich Oberwasser, Magdeburg suchte vergeblich nach einem Weg zurück in die Partie, kam bis zur Pause nur zu Halbchancen - Hamburg war einem dritten Tor näher als der FCM dem ersten.«Die ersten zwei Chancen waren zwei Tore. Und dann spielt es der HSV einfach erwachsen», sagte FCM-Angreifer Martijn Kaars und resümierte: «Es war kein gutes Spiel von uns.»In der Pause wechselte der Gastgeber gleich dreifach, unter anderem ersetzte Patric Pfeiffer Mathisen. Auf dem Platz änderte sich aber wenig, Magdeburg versuchte einiges, war aber zu ungenau und der HSV konterte ein ums andere Mal. Der Treffer fiel aber, als der FCM Königsdörffer viel zu viel Platz ließ, bis in die Box dribbeln ließ - Reimann war ohne Chance.Magdeburg fehlen Ideen Die Gäste schalteten danach zwar etwas zurück, doch Magdeburg kam dennoch kaum zu Gelegenheiten. Der eingewechselte Hercher blieb erst in der Abwehr hängen (56.), fand anschließend mit seinem Querpass keinen Mitspieler (56.). Der FCM rannte zwar in den Schlussminuten bedingungslos an, ein Tor gelang bei allem Engagement jedoch nicht mehr. In der Länderspielpause werden Titz & Co vor allem in der Abwehr einige Baustellen zu bearbeiten haben. Danach geht es für den FCM in Hannover weiter.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

RB Leipzig will Dortmunder Anfälligkeit aufdecken

RB Leipzig will Dortmunder Anfälligkeit aufdecken

RB Leipzig will seine Offensiv-Qualitäten gegen Borussia Dortmund wieder entdecken. Die Sachsen warten seit vier Spielen auf einen Sieg in der Bundesliga und sind im Kampf um die Königsklasse vorerst ins Hintertreffen geraten. «Wir haben ähnliche Themen wie die Dortmunder, auch wir kämpfen mit Konstanz. Die Bundesliga ist von Platz 4 bis 10 sehr, sehr eng. Morgen treffen zwei Mannschaften mit klaren Zielen aufeinander. Wir wollen gewinnen und Punkte draufpacken, um oben dranzubleiben», sagte RB-Cheftrainer Marco Rose vor dem Topspiel an diesem Samstag (18.30 Uhr/Sky). Dortmund für bestimmte Situationen anfälligAuch wenn Dortmund nach dem Viertelfinaleinzug in der Champions League mit viel Schwung nach Leipzig kommt, die Schwankungen in der Liga mit der Heimniederlage zuletzt gegen Augsburg sind offensichtlich. «Es ist eine Mannschaft, die offensiv Power hat und viel Qualität. Auf der anderen Seite scheinen sie auch hier und da für bestimmte Situationen anfällig zu sein. Und die müssen wir versuchen, morgen auch aufzudecken», sagte Rose. RB habe «die Qualität, ihnen Probleme zu machen, mit Tempo, mit Fußball, mit Verteidigen und alles was dazugehört.» Seit November 2021 kam der BVB viermal nach Leipzig und fuhr jedes Mal mit leeren Händen zurück. Vier Niederlagen und 2:11 Tore stehen in der Bilanz.Xavi ist laut Rose «bereit zu lernen»Viel wird erneut von Spielmacher Xavi Simson abhängen, der nach seiner Verletzung noch nicht an die Leistungen der Vorsaison anknüpfen kann. «Er hatte das erste Mal eine Verletzung in seiner Karriere», meinte Rose und betonte: «Dann ist er zurückgekommen, aber die Euphorie ist jetzt ein Stück weit der Realität gewichen. Es fällt ihm schwer zu akzeptieren, wenn dann manche Sachen nicht funktionieren.» Laut Rose arbeitete der erst 21 Jahre alte Niederländer hart daran, «ein Führungsspieler zu werden. Xavi ist bereit zu lernen, er hört zu und ist und bleibt ein wichtiger Faktor für uns».Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Sehne kaputt: RB Leipzig monatelang ohne Starke

Sehne kaputt: RB Leipzig monatelang ohne Starke

RB Leipzig muss mehrere Monate auf Leistungsträgerin Sandra Starke verzichten. Die 31 Jahre alte Mittelfeldspielerin zog sich einen Teilriss einer Sehne am vorderen rechten Oberschenkel zu. Das gab der Bundesligist bekannt.Starke hatte sich die Verletzung beim 0:2 gegen den VfL Wolfsburg zugezogen, ihrem ersten Pflichtspieleinsatz seit der im Wintertrainingslager erlittenen Oberschenkelverletzung. Anfang des Monats hatte Starke ihren Vertrag in Leipzig bis 2027 verlängert.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Bittere Diagnose: Saison-Aus für Aue-Torjäger Bär

Bittere Diagnose: Saison-Aus für Aue-Torjäger Bär

Der FC Erzgebirge Aue muss die Saison ohne seinen Top-Torjäger Marcel Bär beenden. Wie der Fußball-Drittligist auf dpa-Anfrage mitteilte, bestätigte sich bei dem Stürmer der Verdacht auf einen Achillessehnenriss im linken Fuß. Bereits am Freitag wird Bär in Braunschweig operiert.Der 32-Jährige zog sich die Verletzung am Mittwoch in der ersten Halbzeit des 1:4 bei Hansa Rostock zu. Mit elf Toren und sechs Vorlagen in 27 Spielen ist Bär der gefährlichste Offensivspieler des FCE.Den Riss hatte sich Bär bei einem Antritt ohne Einwirkung des Gegners zugezogen. «Die Verletzung von Marcel ist schlimmer als die Niederlage», sagte Trainer Jens Härtel. Der 55-Jährige erlebte eine furchtbare Rückkehr ins Ostseestadion, wo er von Januar 2019 bis November 2022 den FC Hansa trainiert hatte.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Dynamo-Trainer Optimist: Punkt vielleicht noch wertvoll

Dynamo-Trainer Optimist: Punkt vielleicht noch wertvoll

Chancen zuhauf, aber keine Treffer: Dynamo Dresden hat die Chance verpasst, die direkte Konkurrenz um den Aufstieg in die zweite Fußball-Bundesliga zu distanzieren. Zwar vergrößerte man den Vorsprung an der Tabellenspitze durch das 0:0 gegen Borussia Dortmund II auf zwei Punkte, doch könnte das in der Endabrechnung durchaus zu wenig sein. Oder auch nicht, wie Trainer Thomas Stamm nach der Partie befand.«Dennoch, und das habe ich den Jungs auch in der Kabine gesagt, kann niemand in die Glaskugel schauen und wissen, was der Punkt am Ende wert sein kann», sagte Stamm. Das Unentschieden fühle sich im Moment aber bitter an, weil man deutlich überlegen war und unbedingt gewinnen wollte.Was den Dresdnern fehlte, war die Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor. Vor allem in der ersten Halbzeit gab es dicke Chancen fast im Minutentakt. «Die ersten 45 Minuten waren mit die besten in dieser Saison. So viele Chancen und Möglichkeiten sind uns bislang in der Saison noch nicht gelungen. Einzig die Chancenverwertung müssen wir uns heute aber ankreiden lassen», resümierte der Dynamo-Trainer.3. Liga beim DFBDynamo Dresden HomepageCopyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Tabellenführer Dynamo mit Nullnummer gegen BVB II

Tabellenführer Dynamo mit Nullnummer gegen BVB II

Dynamo Dresden bleibt Tabellenführer in der 3. Fußball-Liga. Am späten Dienstagabend reichte den Sachsen dazu ein torloses Unentschieden gegen die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund. Weil Saarbrücken in Bielefeld verlor, haben die Sachsen nun zwei Punkte Vorsprung an der Spitze.Im Vergleich zum schmeichelhaften 1:0 Erfolg gegen Alemannia Aachen am vergangenen Samstag veränderte Trainer Thomas Stamm seine Startelf auf zwei Positionen. Vinko Sapina feierte sein Startelf-Comeback nach Verletzung vor der Viererkette, Aljaz Casar durfte sich neben Kapitän Niklas Hauptmann im offensiven Mittelfeld beweisen. Lukas Boeder und Tony Menzel nahmen vorerst auf der Bank Platz.Die Dresdner waren im Rudolf-Harbig-Stadion vor 24 114 Zuschauern während der ersten 45 Minuten die spielbestimmende Mannschaft. Acht teils gute Torchancen und zehn Ecken sprechen für die klare Überlegenheit der Hausherren, die allein an ihrer Effektivität scheiterten. Dortmund konnte nur wenige Nadelstiche zu setzen, wäre durch Michael Eberwein (41.) aber beinahe in Führung gegangen.Auch nach dem Seitenwechsel blieb die SGD vorerst die aktivere Mannschaft. Anders als im ersten Durchgang fehlte nun jedoch der stringente Zug zum gegnerischen Tor. Beide Trainer nutzten ihr Wechselkontingent voll aus. Die frischen Impulse konnte jedoch keine der beiden Mannschaften zum entscheidenden Tor nutzen.3. Liga beim DFBDynamo Dresden HomepageCopyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Hansa Rostock beendet Auer Serie und klettert auf Rang fünf

Hansa Rostock beendet Auer Serie und klettert auf Rang fünf

Der FC Hansa Rostock hat seinen Angriff auf die Aufstiegsplätze fortgesetzt und die Erfolgsserie des FC Erzgebirge Aue dabei beendet. Die Ostseestädter siegten am 28. Spieltag der 3. Fußball-Liga mit 4:1 (3:1). Adrien Lebeau (3.) hatte Hansa früh in Führung gebracht. Nach dem 2:0 durch Ryan Naderi (15.) verkürzte Marcel Bär (17.) praktisch im Gegenzug. Nils Fröling (36.) stellte den Zwei-Tore-Abstand wieder her, den Christian Kinsombi (87.) per Foulelfmeter noch ausbaute. Während Hansa auf Platz fünf kletterte, verharrt der FC Erzgebirge auf Rang zehn. Die Partie begann mit einer kalten Dusche für die Gäste. Der erste Angriff von Hansa war ein Konter. Benno Dietze bediente auf Außen Jan Mejdr, dessen präzisen Flachpass Lebeau von der Strafraumgrenze im langen Eck unterbrachte. Auch in der Folgezeit zeigte sich die Auer Deckung bei schnellen Gegenstößen alles andere als kompakt. So entstand das 2:0, als Hansa-Torhüter Benjamin Uphoff mit einem weiten Schlag den startenden Naderi fand, Rosenlöcher viel zu spät kam und der Hansa-Stürmer locker einschießen konnte.Bär verletzt sich nach Tor an der AchillessehneAllerdings war auch Hansa danach nicht auf der Höhe. Mika Clausen fand mit einem Querpass Bär, der endlich wieder in Mittelstürmer-Manier traf. Allerdings verletzte sich der 32-Jährige nach 40 Minuten ohne Gegnereinwirkung und musste mit Verdacht auf Achillessehnenriss sofort ausgewechselt werden.Beim FC Erzgebirge war nicht zu übersehen, dass die eingespielte Dreierkette durch die Gelb-Sperren von Andrej Barylla und Steffen Nkansah nicht sattelfest ist. Das 3:1 war ein neuerlicher Beleg dafür.Kaum zwingende Chancen nach der PauseNach der Pause war die Angriffs-Wucht aus dem Spiel. Hansa spielte überlegt, wartete auf Kontermöglichkeiten. Die Auer hatten viel Ballbesitz, zwingende Chancen aber brachten sie kaum zustande. Eine der besten Möglichkeiten vergab Rostocks Kinsombi, der in der 71. Minute den Innenpfosten traf. Kurz vor Schluss traf er dann doch noch per Strafstoß.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Schlager vorzeitig zurück im RB-Teamtraining

Schlager vorzeitig zurück im RB-Teamtraining

Fußball-Bundesligist RB Leipzig kann früher als erwartet auf Xaver Schlager zurückgreifen. Der österreichische Mittelfeldmotor absolvierte zu Beginn der Trainingswoche vor dem Spiel gegen Borussia Dortmund am Samstag (18.30 Uhr/Sky) erstmalig wieder ein teilintegriertes Mannschaftstraining. Ursprünglich war die Rückkehr des 27-Jährigen nach einer in der Winterpause zugezogenen Knieverletzung für Ende März avisiert gewesen.Mentalitätsspieler Schlager war erst im November aus einer Kreuzbandverletzung zurückgekehrt und hatte fünf Partien für RB bestritten. Ob er schon gegen Dortmund wieder im Kader stehen wird, ist offen. Ein Kurzeinsatz scheint aber nicht gänzlich ausgeschlossen zu sein.«Ich finde es sehr gut, dass Xaver wieder da ist», sagte Xavi Simons nach dem öffentlichen Training. Der Regisseur und Antreiber ist auch wichtig für den Niederländer, der durch Schlager wieder mehr Freiheiten für sein Spiel bekommen und damit der zuletzt mangelnden Torgefahr der Leipziger neue Impulse verleihen könnte.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Mehrere Verletzte bei Angriff auf Fußballfans

Mehrere Verletzte bei Angriff auf Fußballfans

Ein Bus mit Anhängern von Energie Cottbus ist bei einer Rast auf einem Autobahnparklatz an der A4 in Osthessen von gegnerischen Fans angegriffen worden. Neun Businsassen wurden bei dem Angriff am Samstagabend durch Schläge verletzt, zwei davon schwer, wie die Polizei mitteilte. Die Fangruppe aus der Lausitz befand sich auf der Rückreise von der Partie beim 1. FC Saarbrücken (1:2). «Der FC Energie Cottbus ist erschüttert über den brutalen Vorfall, der sich gegen einen mit Familien, darunter auch Frauen und Kinder, besetzten Fanbus richtete», teilte der Fußball-Drittligist mit. Die kurz nach dem Angriff eintreffenden Streifen der Polizei trafen lediglich die Insassen des Fanbusses an. Die in mehreren Autos angereisten mutmaßlichen Angreifer entkamen auf der A4 in Richtung Osten. Verletzte sind zwischen 21 und 53 Jahre altNach ersten Ermittlungen entwendeten sie Fanartikel im Wert von schätzungsweise 500 Euro. Laut Zeugenaussagen sollen die mutmaßlichen Täter Embleme des Fußballvereins Dynamo Dresden mit sich geführt haben. Die Polizei nahm Ermittlungen auf.Bei den Verletzten soll es sich um neun Menschen im Alter zwischen 21 und 53 Jahren aus den Landkreisen Spree-Neiße, Cottbus sowie Elbe-Elster handeln. Zwei von ihnen kamen mit schwereren Verletzungen in umliegende Krankenhäuser. «Ein solches Verhalten hat nichts mit Fußball und Sport zu tun, sondern ist vor allem in dieser offensichtlich geplanten Art und Weise kriminell und entbehrt jedweder Rechtfertigung», hieß es vom FC Energie.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Aue setzt Erfolgsserie fort: 2:1 gegen Viktoria Köln

Aue setzt Erfolgsserie fort: 2:1 gegen Viktoria Köln

Der FC Erzgebirge Aue hat den Sieg-Hattrick geschafft. Im Spiel der 3. Fußball-Liga gegen Viktoria Köln gelang den Sachsen ein 2:1 (1:0)-Erfolg. Anthony Barylla markierte in der elften Minute die frühe Auer Führung. Der eingewechselte Omar Sijaric (72.) traf vor 8.056 Zuschauern zur Entscheidung. Lex Tiger Lobinger (90.+1) gelang noch der Anschlusstreffer. Durch den Erfolg zogen die Veilchen nach Punkten mit dem Kontrahenten im gesicherten Mittelfeld gleich.Die Partie musste nach einem Busunfall der Viktoria mit 15-minütiger Verspätung angepfiffen werden. Während am Fahrzeug Schäden entstanden, blieben Spieler, Trainer und Betreuer unverletzt.Starke 20 Minuten der GastgeberDie Gastgeber mussten auf Routinier Marvin Stefaniak verzichten, der wegen einer Sprunggelenksverletzung nicht mitwirken konnte. Das fiel in den ersten 20 Minuten nicht auf, weil die Gastgeber aus allen Mannschaftsteilen ein Angriffsfeuerwerk abbrannten, dem die Kölner trotz der ersten Chance des Spiels (4. Minute) nichts entgegenzusetzen hatten. Folgerichtig und völlig verdient war auch die Führung, die Barylla mit einem feinen 18-Meter-Schuss ins lange Eck markierte. Mit der klarsten Möglichkeit für seine Mannschaft leitete Robin Velasko (20.) eine Wende im Spiel zu etwas Langatmigkeit ein. Aues Torhüter Martin Männel rettete im Stil eines Eishockey-Goalies. Die Gastgeber überließen in der Folgezeit Viktoria das Spielgeschehen, versuchten nur sporadisch, wieder Druck zu erzeugen.Da aber die Auer Deckung sehr aufmerksam und diszipliniert agierte, fand das Geschehen lange Zeit zwischen den Strafräumen statt. Erst ein fein vorgetragener Auer Angriff, abgeschlossen mit einem fulminanten Fernschuss von Sijaric unter das Dach des Kölner Tores, brachte wieder Leben in das Spiel. Der Kölner Anschlusstreffer kam zu spät.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Magdeburgs Atik vor Top-Duellen: «Wollen drei Punkte holen»

Magdeburgs Atik vor Top-Duellen: «Wollen drei Punkte holen»

Mangelnde Konsequenz in der Offensive hat den 1. FC Magdeburg beim 1:1 bei der SpVgg Fürth zwei Punkte gekostet. Damit verpassten die Elbestädter eine bessere Ausgangsposition vor den Duellen gegen den HSV, Hannover und Kaiserslautern. Immerhin gelang der umgehende Ausgleich gegen die tiefstehenden Fürther.«Es gibt Spiele, bei denen du weißt, dass du nicht ein Feuerwerk an Torchancen bekommst, aber du hättest als Sieger vom Platz gehen können», sagte FCM-Trainer Christian Titz und ärgerte sich über die vergebenen Punkte. Positiv allerdings: Die Magdeburger traten mit einer umgekrempelten Dreierkette an, ließen auch in der neuen Formation mit Patric Pfeiffer im Abwehrzentrum kaum etwas zu. Mehr Räume gegen TopteamsIn den kommenden Duellen dürfte dem FCM entgegenkommen, dass die Gegner auch selbst drei Punkte im Aufstiegsrennen einsammeln müssen. So sind wieder mehr Räume zu erwarten als gegen die kompakt stehenden Fürther, die nach dem 1:1-Ausgleich in der Hauptsache darauf bedacht waren, das Unentschieden zu sichern. Gegen den HSV muss Titz seine Abwehr schon wieder umbauen, denn Daniel Heber fällt durch seine fünfte Gelbe Karte gesperrt aus. So wird Pfeiffer wohl wieder von Beginn an spielen, denn der Einsatz im Zentrum war etwas Neues für ihn. «Für Patric war es eine Premiere, weil ich ihn eigentlich sehr oft als linken Innenverteidiger aufgestellt habe», erklärte Titz. El Hankouri fehlt weiterWeiterhin verzichten müssen die Magdeburger zunächst auf Mohammed El Hankouri. Der flexible Offensivmann hat sich eine Verletzung zugezogen, die in der kommenden Woche diagnostiziert werden soll. Gegen Fürth war sein Fehlen schon spürbar, Baris Atik und Abu-Bekir El-Zein mussten nahezu die gesamte Kreativlast tragen, konnten sich kaum Pausen nehmen. Gegen den Hamburger SV haben die Magdeburger noch etwas gutzumachen, zeigten sie doch beim Hinspiel eine der schwächsten Saisonleistungen. «Wir spielen unsere DNA runter, wollen zeigen, wer wir sind und das sollten wir beibehalten», sagte Baris Atik nach dem Remis in Fürth dem MDR und blickte auf die Spitzenspiele voraus: «Wie jedes Spiel - wir gehen da rein und wollen drei Punkte holen.»Richtungsweisende WochenAuch wenn Trainer Titz den Begriff «Sechs-Punkte-Spiel» nicht mag, dürften die kommenden Partien richtungsweisend sein. Holt der FCM die Mehrzahl der möglichen Punkte, stehen Verein und Mannschaft auch im April noch mitten im Aufstiegskampf.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Nach 0:0: Rose bleibt Trainer von RB Leipzig

Nach 0:0: Rose bleibt Trainer von RB Leipzig

Leipzigs Sportchef Marcel Schäfer hat nach dem 0:0 beim SC Freiburg ein Bekenntnis zu RB-Trainer Marco Rose abgegeben. Auf die Frage, ob der 48-Jährige auch am kommenden Samstag im Heimspiel der Fußball-Bundesliga von RB Leipzig gegen Borussia Dortmund und darüber hinaus Coach bleibe, antwortete er klar mit einem «Ja». «Es ist schon auch immer wieder überraschend. Egal, wie man es macht, ist es immer irgendwie verkehrt», sagte Sport-Geschäftsführer Schäfer. «Die Schnelllebigkeit in unserem Geschäft, die wird ja allseits scharf kritisiert, vielleicht auch zu Recht. Jetzt gehen wir mal komplett den anderen Weg und wollen mit dem Trainer, der in Leipzig geboren ist, der Titel gewonnen hat, auch durch eine schwierige Phase durch, und dann kriegst du auch jede Woche die Fragen.»Nicht der gewünschte BefreiungsschlagDas Duell war zuvor als mögliches Endspiel für Rose gehandelt worden. In der angespannten Situation hatte sich der RB-Tross für ein Kurztrainingslager und damit eine ungewöhnliche Vorbereitungsmaßnahme entschieden. Doch auch das brachte nicht den erhofften Erfolg. Das Remis sei sicherlich nicht der gewünschte Befreiungsschlag, räumte Schäfer ein. In der Tabelle liegt Leipzig als Sechster weiter zwei Punkte hinter dem SC Freiburg und muss um das Erreichen der Königsklasse bangen. Nur die top Vier qualifizieren sich am Saisonende für die Champions League.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Auch ohne Sieg in Freiburg: Rose bleibt Trainer in Leipzig

Auch ohne Sieg in Freiburg: Rose bleibt Trainer in Leipzig

Marco Rose stand mit seinen Spielern vor der Fankurve und applaudierte. Der wegen fehlender Siege in der Kritik stehende 48-Jährige musste sich inmitten der Debatten um sein drohendes Aus mit einem 0:0 in der Fußball-Bundesliga beim SC Freiburg begnügen - und bekommt im pikanten Spiel gegen seinen Ex-Club Borussia Dortmund am kommenden Samstag eine weitere Bewährungsprobe. Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer antwortete mit einem klaren «Ja» auf die Frage, ob Rose gegen Dortmund und darüber hinaus Coach bleibt.«Es ist schon auch immer wieder überraschend. Egal, wie man es macht, ist es immer irgendwie verkehrt», sagte Sport-Geschäftsführer Schäfer. «Die Schnelllebigkeit in unserem Geschäft, die wird ja allseits scharf kritisiert, vielleicht auch zu Recht. Jetzt gehen wir mal komplett den anderen Weg und wollen mit dem Trainer, der in Leipzig geboren ist, der Titel gewonnen hat, auch durch eine schwierige Phase durch, und dann kriegst du auch jede Woche die Fragen.»Sportchef: War kein Endspiel für RoseAuch für Schäfer war das torlose Remis im Breisgau nicht der gewünschte Befreiungsschlag. «Es liegt an uns, besser Fußball zu spielen, es liegt an uns, die Ergebnisse zu erzielen, und dann ist wahrscheinlich auch wieder Ruhe», sagte er.Das Duell in Freiburg war als mögliches Endspiel für den angezählten Rose gehandelt worden. Davon wollte Schäfer nichts wissen. «Es gibt grundsätzlich nie ein Endspiel. Wir haben gesagt, dass wir in der Konstellation überzeugt sind, dass wir den Turnaround schaffen», sagte er bei Sky. Rose präsentierte sich nach der Partie voller Tatendrang für die kommenden Aufgaben. «Jetzt gehen wir in die nächste Woche rein mit wieder sehr viel Energie vom Trainer und die Jungs machen mit. Da bin ich mir sicher», sagte der Coach.Kurz-Trainingslager bringt nicht den erhofften Sieg-EffektIn der Tabelle liegt Leipzig weiter als Sechster zwei Zähler hinter den Breisgauern (5.) und verpasste es einmal mehr, mit einem Erfolg Punkte im Kampf um die Champions-League-Ränge gutzumachen. Die Freiburger von Trainerkollege Julian Schuster sind seit sechs Spielen ungeschlagen und dürfen immer mehr vom Europapokal träumen. Zum sechsten Mal blieben sie ohne Gegentor - und sorgten für zwei Clubrekorde: für die Mannschaft und für Torwart Noah Atubolu persönlich.Rose hatte in der angespannten Situation mit einem Kurztrainingslager in Salzburg auf eine ungewöhnliche Vorbereitungsmaßnahme gesetzt. Im Europapark-Stadion verfolgte der Coach vor 32.900 Zuschauern an der Seitenlinie, wie seine Elf zu ersten Abschlüssen kam.Nach einer Ecke kam El-Chadaille Bitshiabu zum Kopfball, kurz darauf probierte es Benjamin Sesko. Doch die Angriffsbemühungen blieben zu ungefährlich. Oder ein Freiburger Abwehrspieler blockte gerade noch rechtzeitig. Atubolu kaum gefordert zur SC-Bestmarke Rose versuchte, seine Elf nach vorn zu schreien. Doch auch die Topangreifer Sesko und Loïs Openda hinderten Freiburgs Torhüter Noah Atubolu nicht am Club-Rekord. Mitte der ersten Hälfte übertraf der 22-Jährige mit 576 Minuten die alte Bestmarke, die Ex-Profi Richard Golz mit 509 Minuten aufgestellt hatte, in denen er einst keinen Gegentreffer zugelassen hatte.Seit Wochen präsentieren sich die SC-Defensive und Atubolu in Topform. Ernsthaft gefordert wurde der Keeper von den Gästen aber auch lange nicht. Strafraumszenen mit Torchancen waren eine Rarität, es kam wenig Spielfluss zustande. Auf der Gegenseite hatte Lucas Höler in der Anfangsviertelstunde die einzige nennenswerte Chance, die Gastgeber in Führung zu bringen.Auch nach dem Seitenwechsel galt, dass die beiden Torhüter Atubolu und Peter Gulacsi schon anstrengendere Abende verbrachten. Nach rund einer Stunde musste sich Gulacsi dann strecken, um beim Kopfball von Höler den Rückstand zu verhindern. Ein Distanzschuss von RB-Verteidiger Lutsharel Geertruida ging knapp vorbei.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Dresden schlägt Aachen und verteidigt die Tabellenführung

Dresden schlägt Aachen und verteidigt die Tabellenführung

Dynamo Dresden bleibt das Maß der Dinge in der 3. Fußball-Liga. Der Tabellenführer bezwang auswärts Alemannia Aachen mit 1:0 (1:0). Das Tor des Tages erzielte Niklas Hauptmann (45. +2. Minute). Die Partie im Aachener Tivoli verfolgten 30.700 Zuschauer. Das Duell der schwarz-gelben Traditionsmannschaften begann schleppend. Sowohl die Dresdner als auch die Aachener taten sich auf dem holprigen Untergrund schwer. Nach einer zerfahrenen ersten halben Stunde erspielten sich die Gastgeber dann einige gute Gelegenheiten. Kurz vor dem Pausenpfiff brachte Hauptmann die Sachsen dann aus dem Nichts in Führung. Dresdens Abwehr sichert den SiegZu Beginn der zweiten Halbzeit waren die Dresdner die aktivere Mannschaft, verpassten es jedoch, ein zweites Tor nachzulegen. Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Aachen spielte mutig nach vorn, Carlison Benschop (73.) und Felix Christian Meyer (80.) hatten die Chance zum Ausgleich. Dynamo verteidigte robust, sicherte sich so einen am Ende schmeichelhaften Auswärtssieg.3. Liga beim DFBDynamo Dresden HomepageCopyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Magdeburg verpasst Sieg beim 1:1 in Fürth

Magdeburg verpasst Sieg beim 1:1 in Fürth

Der 1. FC Magdeburg hat im Rennen um den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga einen Dämpfer hinnehmen müssen. Bei der SpVgg Greuther Fürth kam der Zweitligist vor 12.030 Zuschauern nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus. Magdeburgs Baris Atik (20.) glich den Führungstreffer von Noel Futkeu (17.) aus. In der Tabelle rutscht der FCM aus den Aufstiegsrängen.«Es fühlt sich eher an wie zwei verlorene Punkte. Wir hatten die ein oder andere Chance, die wir nicht zu Ende gespielt hatten», sagte Atik bei Sky. Mit Blick auf die anstehenden Spiele gegen Hamburg, Hannover und Kaiserslautern betonte der Kreativkopf: «Wir müssen weiter von Spiel zu Spiel denken. Unsere Gedanken sind auf jeden Fall nicht beim 34. Spieltag.»FCM-Trainer Christian Titz musste seine Startelf massiv umbauen. Für den gesperrten Marcus Mathisen (10. Gelbe) und den verletzten Jean Hugonet spielten Patric Pfeiffer und Tobias Müller in der Dreierkette. Abu-Bekir El-Zein ersetzte Mohammed El Hankouri im Mittelfeld und Atik kehrte nach abgesessener Sperre wieder in die Startelf zurück. Die Partie begann ausgeglichen, beide Teams versuchten Sicherheit über Ballkontrolle zu gewinnen. Eine erste Torchance ergab sich für Magdeburgs Martijn Kaars, der einen Abpraller aber nicht rechtzeitig erreichte (6.). Schneller Magdeburger AusgleichIm Anschluss erarbeitete sich der FCM mehr Spielanteile, die Gastgeber zogen sich etwas zurück. Magdeburg kam zwar öfter in den Strafraum, aber nicht zum Abschluss - das gelang den Gastgebern, die nach einem Steckpass in Führung gingen. Die Titz-Elf kam jedoch postwendend zum Ausgleich: El-Zein chippte den Ball zu Atik, der per Schlenzer traf. Bis zur Pause tat sich in der dann eher zähen Partie nichts mehr.Auch nach dem Seitenwechsel wirkte Magdeburg zwar aktiver, kam aber nur selten zu gefährlichen Situationen. Die Gastgeber standen kompakt, dazu schlichen sich beim FCM leichte Ungenauigkeiten ein. Die Magdeburger Abwehr stand dagegen zumeist sicher, ein Abschluss von Simon Asta (57.) war eine der seltenen Fürther Angriffsaktionen.Magdeburger IdeenlosigkeitMagdeburgs Offensivdruck nahm zwar weiter zu, doch die Versuche endeten meist mit Eckbällen, aus denen der FCM viel zu wenig Gefahr erzeugte. Coach Titz brachte mit Xavier Amaechi und Philipp Hercher neue Kräfte auf der Außenbahn, die das Angriffsspiel wieder etwas belebten. Die Gastgeber beschränkten sich weiter auf die Defensive und lauerten auf Konter, schoben aber immerhin ihre Pressinglinie weiter nach vorn. Magdeburgs Kaars hatte noch die beste Chance auf den Führungstreffer, sein Ball ging aber deutlich übers Tor (82.).Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

0:2: RB Leipzig verpasst ersten Punktgewinn gegen Wolfsburg

0:2: RB Leipzig verpasst ersten Punktgewinn gegen Wolfsburg

Die Fußballerinnen von RB Leipzig haben in der Bundesliga den ersten Punktgewinn gegen den VfL Wolfsburg überhaupt verpasst. Beim 0:2 (0:0) verloren die Sächsinnen auch das vierte Spiel im vierten Ligavergleich. Vor 1.812 Zuschauern im Trainingszentrum am Cottaweg - darunter Bundestrainer Christian Wück - hatte Nationalspielerin Jule Brand Wolfsburg in der 35. Minute in Führung gebracht, Ella Inez Peddemors besorgte die Entscheidung (85.).Das Team von Leipzig-Trainer Stephan Jonas Schmid agierte mit dem Selbstvertrauen nach zuvor zwei 4:1-Siegen in Bremen und gegen Potsdam zunächst auf Augenhöhe, doch Wolfsburg verschaffte sich im Laufe der Zeit immer mehr Spielanteile. Leipzigs Schlussfrau Herzog verhindert weitere Wolfsburger TrefferSo war die Führung von Brand völlig verdient. Die 22-Jährige konnte nach einer verunglückten Leipziger Abwehraktion den Ball locker ins Tor schießen. Drei Minuten später scheiterte Brand an Leipzigs Torfrau Elvira Herzog und verpasste einen schnellen Doppelpack.Im zweiten Durchgang verwalteten die Gäste die Führung, ohne großartige Akzente gegen viel zu passive Leipzigerinnen zu setzen. Die eingewechselte Peddemors beendete fünf Minuten vor dem Ende die Leipziger Hoffnungen auf einen Punktgewinn.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

RB Leipzig vor wegweisendem Spiel in Freiburg

RB Leipzig vor wegweisendem Spiel in Freiburg

Für RB Leipzigs Trainer Marco Rose geht es beim SC Freiburg auch um die eigene Zukunft. Medienberichten zufolge hilft dem 48-Jährigen am Samstagabend (18.30 Uhr/Sky) nur ein Sieg im Top-Spiel der Fußball-Bundesliga, um im Amt zu bleiben. Von den bisherigen sieben Spielen der Rückrunde haben die Sachsen nur eins gewonnen und sind in der Tabelle auf Platz sechs abgerutscht. Freiburg ist einen Rang besser.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Wollitz bleibt Trainer von Energie Cottbus

Wollitz bleibt Trainer von Energie Cottbus

Auf diese Nachricht haben die Fans vom FC Energie Cottbus wochenlang gewartet: Claus-Dieter «Pele» Wollitz bleibt auch zukünftig Trainer und Sportlicher Leiter des Fußball-Drittligisten. «Ich brenne für diesen Job, ich brenne für unseren Club und deswegen werden wir auch in der kommenden Saison als geschlossenen Einheit weitermachen», sagte Wollitz in einer Energie-Mitteilung.«Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich sehr froh bin, dass wir mit Pele auch in die kommende Saison gehen werden, egal in welcher Liga. Das gibt uns Planungssicherheit und schafft klare Verhältnisse für alle weiteren Schritte, die unsere personellen Planungen betreffen», sagte Präsident Sebastian Lemke. Er betonte aber, dass sich am perspektivischen Plan, Wollitz in absehbarer Zeit zum reinen Sportlichen Leiter zu machen, nicht geändert habe.Viele Diskussionen in den Energie-GremienWochenlang hatte es in den Führungsgremien gemeinsam mit Wollitz Diskussionen um die Zukunft des früheren Profis gegeben. «Wir haben damals darüber gesprochen und beraten, wie es künftig weitergehen soll und dann den Sommer 2025 als Übergang zum reinen sportlichen Leiter avisiert. Die Entwicklungen im Verein waren damals so noch nicht absehbar und vor allem geht es hierbei weder um mich, noch um andere Personen. Entscheidend ist, was das Beste für die Mannschaft und den Club ist», sagte der 59-Jährige.Man habe es sich nicht leicht gemacht, weil man grundsätzlich zu den Dingen stehe, die einmal gesagt worden seien. «Dennoch sind wir alle davon überzeugt, dass wir unseren Weg in dieser Konstellation und ganz im Sinne des FC Energie nun auch so weitergehen möchten», bemerkte Wollitz, der am Samstag im Spiel gegen den 1. FC Saarbrücken zum 400. Mal den FC Energie als Cheftrainer betreuen wird.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Wollitz bleibt Trainer von Energie Cottbus

Wollitz bleibt Trainer von Energie Cottbus

Auf diese Nachricht haben die Fans vom FC Energie Cottbus wochenlang gewartet: Claus-Dieter «Pele» Wollitz bleibt auch zukünftig Trainer und Sportlicher Leiter des Fußball-Drittligisten. «Ich brenne für diesen Job, ich brenne für unseren Club und deswegen werden wir auch in der kommenden Saison als geschlossenen Einheit weitermachen», sagte Wollitz in einer Energie-Mitteilung.«Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich sehr froh bin, dass wir mit Pele auch in die kommende Saison gehen werden, egal in welcher Liga. Das gibt uns Planungssicherheit und schafft klare Verhältnisse für alle weiteren Schritte, die unsere personellen Planungen betreffen», sagte Präsident Sebastian Lemke. Er betonte aber, dass sich am perspektivischen Plan, Wollitz in absehbarer Zeit zum reinen Sportlichen Leiter zu machen, nicht geändert habe.Viele Diskussionen in den Energie-GremienWochenlang hatte es in den Führungsgremien gemeinsam mit Wollitz Diskussionen um die Zukunft des früheren Profis gegeben. «Wir haben damals darüber gesprochen und beraten, wie es künftig weitergehen soll und dann den Sommer 2025 als Übergang zum reinen sportlichen Leiter avisiert. Die Entwicklungen im Verein waren damals so noch nicht absehbar und vor allem geht es hierbei weder um mich, noch um andere Personen. Entscheidend ist, was das Beste für die Mannschaft und den Club ist», sagte der 59-Jährige.Man habe es sich nicht leicht gemacht, weil man grundsätzlich zu den Dingen stehe, die einmal gesagt worden seien. «Dennoch sind wir alle davon überzeugt, dass wir unseren Weg in dieser Konstellation und ganz im Sinne des FC Energie nun auch so weitergehen möchten», bemerkte Wollitz, der am Samstag im Spiel gegen den 1. FC Saarbrücken zum 400. Mal den FC Energie als Cheftrainer betreuen wird.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Aufstiegsreform: Regionalligisten wenden sich an Neuendorf

Aufstiegsreform: Regionalligisten wenden sich an Neuendorf

Mit einem offenen Brief an den DFB-Präsidenten Bernd Neuendorf treiben 17 Clubs der Regionalliga-Nordost ihre Forderung nach einer Aufstiegsreform voran. In dem Schreiben fordern die Vereine den Verband dazu auf, «eine gerechte und zukunftsfähige Lösung für den deutschen Fußball herbeizuführen». Bisherige Versuche, in den Regionalverbänden zu einer Einigung zu gelangen, seien gescheitert.Nach Ansicht der 17 Clubs solle der DFB sich nun selbst in den «weiteren Prozess mit seinen eigenen Expertinnen und Experten» einbringen, um eine «faire Reform bis zum Sommer zu erarbeiten, damit dann beim DFB-Bundestag im November ein mehrheitsfähiger Beschluss getroffen werden» könne.Nordost-Aufstiegsgipfel Ende MärzIm Kern geht es um die Forderung, dass ein Meister automatisch in die 3. Liga aufsteigen muss. Bisher ist dieser Weg nur den Siegern der Staffeln West und Südwest vorbehalten. Die Meister der Ligen Nord, Nordost und Bayern spielen alternierend einen weiteren Aufsteiger aus. Aus den drei Staffeln steigt der Meister nur alle drei Jahre direkt auf.Mögliche Lösungen reichen von einer Erweiterung der 3. Liga von 20 auf 22 Mannschaften bis zu einer Verkleinerung der Regionalligen von fünf auf vier Staffeln. Ende März gibt es auf Initiative des NOFV-Präsidenten Herrmann Winkler einen Aufstiegsgipfel, auf dem eine aus Sicht der Nordost-Clubs tragfähige Lösung erarbeitet werden soll.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Bergluft & Ergebnisdruck: Roses Plan zur Job-Rettung

Bergluft & Ergebnisdruck: Roses Plan zur Job-Rettung

Der Schlaf vor dem Schicksalsspiel war bestens. «Ordentliche Bergluft», sagte Marco Rose zu den Nächten im Fünf-Sterne-Hotel auf dem Obersalzberg. Der Trainer von RB Leipzig hatte seine Mannschaft in ein Kurzcamp vor dem vor allem für ihn wegweisenden Spiel beim SC Freiburg verlegt. Training in der RB-Akademie bei Salzburg, Schlafen im Alpenpanorama von Berchtesgaden.Trotz der gesunden Nachtruhe merkte man Rose eine ungewohnte Zurückhaltung an, die bisweilen in eine gewisse Angespanntheit umschlug. Es wäre verständlich, hätten die wochenlangen Diskussionen um seinen Job Spuren hinterlassen. «Im Moment holen wir nicht die nötigen Ergebnisse. Der Trainer macht sich vor allem selbst Ergebnisdruck», sagte der 48-Jährige. Und er wisse, was bei einem Verein wie Leipzig kommen könne, wenn man nicht die nötigen Ergebnisse habe.Alternative nicht in SichtAm Samstagabend (18.30 Uhr/Sky) muss Rose im Top-Spiel der Fußball-Bundesliga liefern. Sonst dürfte es nach den seit November anhaltenden Diskussionen um seinen Job tatsächlich das Ende sein. Medienberichten zufolge habe man sich in der Führungsetage nach dem 1:2 gegen Mainz darauf geeinigt, dass der Leipziger das Spiel im Breisgau noch bekomme. Es wäre der zweite Sieg im achten Spiel der Rückrunde.Zur Wahrheit gehört offenbar auch, dass der noch bis Mitte 2026 gebundene Rose auch aufgrund aus Mangel an Alternativen noch im Amt ist. Derzeit plant die Führungsriege um den Aufsichtsratsboss Oliver Mintzlaff eher einen Umbruch im Sommer mit dem Wunschkandidaten Sebastian Hoeneß. Ein Feuerwehrmann, der Leipzig noch sicher in die Champions League führt und dann brav im Sommer geht - der dürfte unmöglich zu bekommen sein.Fehler im ManagementNatürlich ist die aktuelle Situation der Sachsen nicht Rose allein zuzuschreiben. Das Management um Sportchef Marcel Schäfer darf sich ebenso hinterfragen, schließlich stellte man den Kader gemeinsam zusammen. Der erweist sich gerade als zu unausgewogen und nicht leistungsstark genug. Das Erreichen des Pokal-Halbfinals ist - ganz im Gegensatz zum Leipziger Selbstverständnis - eher ein Ausreißer nach oben.Und so entschied sich Rose zu der Maßnahme, die sonst nur von Abstiegskandidaten gern umgesetzt wird. Ein kurzes Camp, Spaß und Teambuilding stehen im Vordergrund, man will das Wir-Gefühl stärken. «Es ging um einen kleinen Impuls, den wir mitnehmen wollten», sagte Rose. Etwas Besonderes gemacht habe man nicht.Zurück zu den WurzelnVielleicht - bewusst oder unbewusst - aber doch. Allein schon mit der Ortswahl. Die führte Rose zurück zum Beginn seiner Laufbahn als Profi-Trainer. In Salzburg machte er sich einen Namen, der groß genug wurde, um Mönchengladbach, Dortmund und schließlich Leipzig zu trainieren. Zudem haben fünf Spieler des aktuellen Kaders eine erfolgreiche Salzburger Vergangenheit, wurden herzlichst in Empfang genommen. So etwas tut natürlich in jeder Lebenslage gut.Kritik an seiner Arbeit nahm Rose mit einer Mischung aus Verständnis und Abgeklärtheit an. «Wenn über Monate das Thema Marco Rose aufgemacht wird, dann ist das nur über Ergebnisse beeinflussbar. Das weiß ich auch», sagte der Coach. «Ich nehme das nicht persönlich, das ist normal. Die beste Antwort wäre ein Sieg in Freiburg, dann hätten wir ein paar Tage Ruhe.»Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Fünf Fakten zum Spiel von RB Leipzig in Freiburg

Fünf Fakten zum Spiel von RB Leipzig in Freiburg

Leipzig (dpa) - RB Leipzig in Freiburg gefordertDie Bilanz zwischen RB Leipzig und dem SC Freiburg spricht klar für die Sachsen. Doch mit vier Siegen aus den letzten fünf Spielen sind die Freiburger aktuell an den kriselnden Sachsen, die nur einen Sieg aus sieben Ligaspielen holten, in der Tabelle vorbeigezogen. Im Kampf um die Champions League muss daher ein Sieg her für die sechstplatzierten Leipziger. In 17 Bundesliga-Duellen ging RB bei drei Remis elfmal als Sieger vom Platz, so auch beim 3:1 im Hinspiel. Auch die letzten beiden Duelle beim Sportclub gewannen die RB-Profis. Kurztrip nach Salzburg soll neuen Schwung bringenDer in der Kritik stehende Cheftrainer Marco Rose griff vor dem Topspiel an diesem Samstag (18.30 Uhr/Sky) zu einer Sondermaßnahme, flog kurzfristig mit dem Team nach Salzburg und absolvierte beim Schwesterclub ein Kurztrainingslager. Von dort geht es direkt nach Freiburg, die Spieltags-Pressekonferenz wird online abgearbeitet. «Dass wir als Mannschaft ein paar Tage am Stück Zeit miteinander verbringen, mal rauskommen und in einer anderen Umgebung trainieren, wird uns guttun. Wir werden noch enger zusammenrücken und uns auf die Schlussphase der Saison einschwören», sagte Nationalspieler David Raum.Raum will keine Trainer-Diskussion Nach der 1:2-Heimniederlage gegen Mainz wurde die Kritik an Rose wieder lauter. Doch die Gründe der Krise sind nicht nur am Trainer festzumachen. Die Mannschaft braucht in Abwesenheit des verletzten Xaver Schlager Führung im Mittelfeld. Die kann auch Offensivspieler Xavi Simons derzeit nicht geben. «Wir bekommen in der aktuellen Phase nicht unser gesamtes Leistungsvermögen auf den Rasen. Wir haben viele junge Spieler im Team, die bereits eine wichtige Rolle einnehmen. Bei jungen Spielern ist es ein Stück weit normal, dass es Leistungsschwankungen gibt», sagte Raum und meinte hinsichtlich der Rose-Zukunft: «Über den Trainer brauchen wir, gar nicht zu reden.» Baumgartner wieder zurück Christoph Baumgartner ist nach seiner Gelbsperre wieder zurück gegen die Freiburger und somit eine Alternative mehr für die RB-Offensive, nachdem Antonio Nusa weiter verletzt fehlt. Allerdings drohen weitere Sperren: Kevin Kampl und Xavi Simons stehen bei vier Verwarnungen.Freiburg wartet seit zehn Spielen auf einen Sieg Die Freiburger, die gegen RB 2023 das Pokalfinale in Berlin verloren, warten seit zehn Spielen auf einen Bundesliga-Sieg gegen die Leipziger. Sieben der vergangenen zehn Partien haben die Breisgauer verloren, dreimal unentschieden gespielt. Dennoch sieht SC-Trainer Julian Schuster keinen Angstgegner. «Mit dem Begriff kann ich grundsätzlich nichts anfangen, und ich habe diese Woche auch alles andere als Angst gespürt», sagte der Coach, der mit seinem Team aus den vergangenen fünf Ligaspielen 13 Punkte holte.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

RB Leipzig spielt Pokal-Halbfinale in Stuttgart am 2. April

RB Leipzig spielt Pokal-Halbfinale in Stuttgart am 2. April

RB Leipzig wird sein Pokal-Halbfinale am 2. April beim VfB Stuttgart austragen. Das teilte der Club mit. Anstoßzeit bei den Schwaben ist um 20.45 Uhr. «Entscheidend wird auch sein, wer den größeren Willen an den Tag legt. Das Ziel ist klar: Wir möchten den letzten Schritt unbedingt gehen», sagte Leipzigs Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer nach der Auslosung. Das Finale wird am 24. Mai in Berlin ausgetragen.Im Pokal trafen beide Teams bislang noch nicht aufeinander. In der Bundesliga entschieden die Schwaben die vergangenen beiden Heimspiele für sich. Allerdings steht Leipzig im DFB-Pokal zum fünften Mal in den vergangenen sieben Jahren im Halbfinale, 2022 und 2023 gewann RB den Pokal.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Erst Leverkusen, dann Leipzig: Pokal-Halbfinals angesetzt

Erst Leverkusen, dann Leipzig: Pokal-Halbfinals angesetzt

Der Deutsche Fußball-Bund hat die Halbfinals im DFB-Pokal zeitgenau angesetzt. Den Auftakt macht das Duell von Drittligist Arminia Bielefeld mit Titelverteidiger Bayer Leverkusen am 1. April. Einen Tag später empfängt Bundesligist VfB Stuttgart den Liga-Rivalen RB Leipzig. Anpfiff beider Partien ist um 20.45 Uhr.Aus Bielefeld übertragen die ARD und Sky, aus Stuttgart das ZDF und der Bezahlsender. Das Endspiel findet am 24. Mai im Berliner Olympiastadion statt.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Sandra Starke verlängert bei RB Leipzig

Sandra Starke verlängert bei RB Leipzig

Sandra starke bleibt zwei weitere Jahre bei Frauenfußball-Bundesligist RB Leipzig. Die 31-Jährige verlängerte ihren Kontrakt bis 2027, teilte der Verein mit. Nach einer Oberschenkelverletzung im Wintertrainingslager steht Starke am Samstag vor ihrem Comeback gegen den VfL Wolfsburg.Von dort war die Mittelfeldspielerin 2023 nach Sachsen gewechselt und führt seitdem als routinierte Spielerin die junge Mannschaft in der Bundesliga. «Die Vertragsverlängerung unterstreicht ihre Bedeutung für die Mannschaft», sagte Viola Odebrecht, Leiterin Frauen- und Mädchenfußball. Die in Windhoeck geborene Starke absolvierte bislang 205 Spiele in der Bundesliga, agierte auch schon beim Chicago Stars FC und sechsmal in der deutschen Nationalmannschaft. «Wir befinden uns in einem ständigen Prozess, bei dem ich stolz darauf bin, selbst zu wachsen und zu lernen», wird Starke in einer Mitteilung zitiert.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Raum zur Rose-Zukunft: «Der Richtige für unsere Mannschaft»

Raum zur Rose-Zukunft: «Der Richtige für unsere Mannschaft»

Vor der schweren Auswärtsaufgabe beim SC Freiburg setzt Leipzigs angezählte Trainer Marco Rose auf eine ungewöhnliche Maßnahme. Wie der Fußball-Bundesligist mitteilte, wird das Team am Mittwochabend nach einer Einheit am Leipziger Cottaweg zu einem zweieinhalb tägigen Kurztrainingslager nach Salzburg aufbrechen. Am Freitagnachmittag geht es von dort dann weiter zum Topspiel am Samstag (18.30 Uhr/Sky) nach Freiburg.Raum: «Nicht über den Trainer reden»«Als Mannschaft zusammenkommen zwei, drei Tage und dann direkt nach Freiburg zum Spiel, kann uns guttun», meinte Nationalspieler David Raum nach dem öffentlichen Training in Leipzig und ergänzte hinsichtlich der Rose-Zukunft: «Er macht einen sehr positiven, anschiebenden Eindruck. Er findet nach wie vor immer die richtigen Worte. Deswegen brauchen wir absolut nicht über den Trainer reden. Er ist nach wie vor - für mich - der Richtige für unsere Mannschaft.» Raum betonte, dass er sich freue, mit Rose «die nächsten Spiele anzugehen und in die Endphase zu gehen. Ich glaube, mit ihm werden wir noch unsere Ziele erreichen.» Team soll sich an die eigene Nase fassenRaum will nach nur einem Sieg aus sieben Bundesliga-Spielen lieber das Team in die Pflicht nehmen. «Wir müssen es auf dem Platz lösen. Wir müssen uns als Team an die eigene Nase fassen und hinterfragen», sagte der Linksverteidiger und will mit vorangehen: «Wir müssen gegenseitig einfordern voneinander, nur so können wir unsere Ziele noch erreichen.»Die Sachsen reisen mit dem gesamten Kader inklusive Staff nach Österreich, wo sie die Anlage von Schwesterclub FC Red Bull Salzburg nutzen werden. Nur die verletzten Benjamin Henrichs, Assan Ouedraogo, Antonio Nusa und Xaver Schlager werden in der RB-Akademie weiter an ihrem Comeback arbeiten.Nach der 1:2-Heimniederlage gegen den FSV Mainz 05 am vergangenen Samstag liegen die Leipziger in der Bundesliga weiter nur auf dem sechsten Rang, von einem Champions-League-Platz trennen RB drei Punkte.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Ost-Clubs wehren sich gegen Pyro-Strafen: Worum geht es in der Debatte?

Ost-Clubs wehren sich gegen Pyro-Strafen: Worum geht es in der Debatte?

Pyrotechnik spaltet den Fußball: Für einige Fans ist sie ein unverzichtbarer Bestandteil der Stadionkultur, für andere eine gefährliche und deshalb verbotene Praxis. 15 ostdeutsche Fußballvereine haben eine Initiative ins Leben gerufen, die nun erneut in den Fokus rückt. Wir fassen die wichtigsten Aspekte der Debatte zusammen.Hintergrund der InitiativeDresden/Leipzig – Der Slogan „Pyrotechnik ist doch kein Verbrechen“ ist längst ein fester Bestandteil der Fankultur. Doch wenn bengalische Feuer und Rauchschwaden das Stadion in gleißendes Licht hüllen, entstehen auch Konflikte mit Verbänden und Sicherheitsbehörden.Besonders brisant wurde die Thematik zuletzt beim Spiel zwischen Hansa Rostock und Dynamo Dresden, als Pyrotechnik-Einsätze zu einer halbstündigen Spielunterbrechung führten. Raketen und Böller wurden zwischen den Fanblöcken hin- und hergeschossen, wodurch mehrere Dutzend Personen, vor allem im Dresdner Fanbereich, verletzt wurden.In ihrem offenen Brief aus dem Januar 2024 fordern 15 ostdeutsche Vereine und Fangruppen die Abschaffung der Verbandsstrafen für nicht missbräuchlich eingesetzte Pyrotechnik. Ausdrücklich ausgenommen ist der gezielte Einsatz gegen Personen oder das Werfen auf das Spielfeld. Die Klubs argumentieren, dass die bestehenden Sanktionen die Vereine finanziell stark belasten, ohne die Nutzung von Pyrotechnik wirksam zu reduzieren.Positionen der Vereine und FansDie unterzeichnenden Vereine, darunter Dynamo Dresden, der 1. FC Lok Leipzig und Chemie Leipzig, kritisieren, dass trotz der stetig steigenden Strafen die Zahl der Pyrotechnik-Vorfälle nicht zurückgegangen sei. Jörg Püschmann, Vorstand von Erzgebirge Aue, erklärte in der Sächsischen Zeitung, dass sich die aktuelle Bestrafungspraxis als ineffektiv erwiesen habe: „Die Androhung von Strafen verhindert nicht den Einsatz von Pyrotechnik. Das Ziel wurde also verfehlt. Nun geht es darum, andere Wege zu finden.“Ein Blick in die Stadien zeigt, dass Pyro-Choreografien weiterhin weit verbreitet sind – von der Bundesliga bis hinunter in den Amateurfußball. Nach der Corona-Zeit hat sich dieser Trend nochmals verstärkt.Reaktion der VerbändeDer Präsident des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV), Hermann Winkler, lehnt die Abschaffung der Strafen entschieden ab. In der Sächsischen Zeitung äußerte er: „Pyrotechnik im Stadion ist verboten. Diese Regel gilt in allen Stadien, und daran halte ich fest. Auch eine in bester Absicht eingesetzte Rakete kann Unbeteiligte gefährden.“Nach den Vorfällen in Rostock sieht Winkler keine Grundlage für eine Lockerung der Regeln. Er zeigte sich jedoch gesprächsbereit bezüglich der Verwendung der eingenommenen Strafgelder. In der Leipziger Volkszeitung erklärte er, dass er sich für einen gesonderten Haushaltstitel einsetzen wolle, aus dem präventive Maßnahmen finanziert werden könnten.Wirtschaftliche Auswirkungen der StrafenFür Vereine sind die Strafen eine erhebliche finanzielle Belastung. Dynamo Dresden musste in dieser Saison bereits 188.200 Euro an den DFB zahlen – die höchste Summe aller Drittligisten. Allein 119.100 Euro entfielen auf das DFB-Pokalspiel gegen Darmstadt 98, bei dem über 260 Bengalos gezündet wurden. Laut Sächsischer Zeitung liegt Erzgebirge Aue bei 41.520 Euro, während Lok Leipzig in der vergangenen Saison rund 50.000 Euro an Strafen und BSG Chemie Leipzig wettbewerbsübergreifend 2023/24 rund 40.000 Euro Geldstrafen für den Einsatz von Pyro zahlen musste.RB Leipzig, das sich nicht an der Initiative beteiligt, wurde bislang nicht belangt, allerdings laufen noch Ermittlungen des DFB wegen Vorfällen in Berlin und Leipzig.Internationale Regelungen und AlternativenWährend Pyrotechnik in den meisten europäischen Ländern verboten ist, gibt es in Norwegen ein Pilotprojekt zur kontrollierten Nutzung. Dabei müssen die verantwortlichen Fans über 18 Jahre alt, geschult und nüchtern sein.Auch die sogenannte „kalte Pyrotechnik“ wird immer wieder als Alternative diskutiert. Diese brennt mit etwa 200 Grad statt 2000 Grad, wurde jedoch in Deutschland 2019 getestet und als ebenfalls brandgefährlich eingestuft. In der Sächsischen Zeitung hieß es, dass sich Werder Bremen und die Stadt nach einer Untersuchung gegen deren Freigabe entschieden hätten.Fazit: Hat die Initiative eine Chance?Nach den jüngsten Vorfällen in Rostock ist die Erfolgsaussicht der Initiative praktisch gleich null. Bereits im Oktober hatte DFL-Aufsichtsratschef Hans-Joachim Watzke klargestellt, dass eine Legalisierung nicht infrage komme. In der Sächsischen Zeitung betonte er: „Es ist einfach gefährlich. Die Vereine sind die Veranstalter von Spielen und können das nicht erlauben.“Hansa Rostock hat nach den Ausschreitungen im eigenen Stadion seine Unterstützung für die Initiative vorerst zurückgezogen. Der Vorstandsvorsitzende Jürgen Wehlend erklärte in der Sächsischen Zeitung: „Wir kehren erst einmal vor unserer eigenen Tür und sorgen dafür, dass wir zu Hause klare Spielregeln haben.“Obwohl die Diskussion weitergeht, bleibt es unwahrscheinlich, dass die Verbände von ihrer strikten Haltung abrücken werden. Die Initiative dürfte damit kaum Aussicht auf Erfolg haben.

«Vollgas voraus»: Torlose Freiburger schon heiß auf Leipzig

«Vollgas voraus»: Torlose Freiburger schon heiß auf Leipzig

Mit dem torlosen Remis beim FC Augsburg hielten sie sich beim SC Freiburg nicht lange auf. «Vollgas voraus», sagte Torhüter Noah Atubolu angesprochen auf die nächste Partie in der Fußball-Bundesliga am kommenden Samstag gegen RB Leipzig. Im Abendspiel gegen die Sachsen will der SC «an die Leistungen anknüpfen, die wir dieses Jahr schon zur Genüge zu Hause gezeigt haben», wie Trainer Julian Schuster erklärte.Drei ihrer bisherigen vier Heimspiele seit der Winterpause haben die Freiburger gewonnen. Zuletzt gab es ein furioses 5:0 gegen Werder Bremen. In der Heimtabelle der ganzen Saison liegen sie auf Rang drei. Leipzig gewann von den bisher sieben Rückrunden-Spielen nur eines, hat zudem fünf Unentschieden verbucht.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Bericht: Tottenham verzichtet auf Werner-Kauf - Option USA

Bericht: Tottenham verzichtet auf Werner-Kauf - Option USA

Timo Werner wird offenbar nicht dauerhaft von RB Leipzig zu Tottenham Hotspur wechseln. Laut eines Berichts des «Mirror» wird der Fußballclub aus der englischen Premier League die Kaufoption für den 28-Jährigen nicht ziehen. Die Londoner hätten den bis zum Saisonende von den Sachsen ausgeliehenen Werner für umgerechnet rund zehn Millionen Euro verpflichten können.Werner war bereits in der vergangenen Saison für ein halbes Jahr an Tottenham verliehen worden, im Sommer wurde der Deal verlängert. Der Stürmer wollte auf der Insel seine ins Stocken geratene Karriere wieder in Schwung bringen. Allerdings fasste Werner sportlich kaum Fuß, ist mittlerweile oft außen vor.Tel erhält den VorzugSo wurde der 57-malige Nationalspieler aus dem Kader für die Europa League gestrichen. Stattdessen nahmen die Spurs den von Bayern München ausgeliehenen Mathys Tel in das internationale Aufgebot auf.Von Mitte Januar an fehlte Werner wegen einer Oberschenkelverletzung. Obwohl er für das Spurs-Spiel bei Ipswich Town vor etwa anderthalb Wochen wieder fit war, nahm ihn Trainer Ange Postecoglou nicht in den Spieltagskader auf. Mitte der vergangenen Woche durfte Werner beim 0:1 gegen Manchester City die letzten acht Minuten bestreiten.Wechsel nach New York?Eine Zukunft in Leipzig dürfte der Schwabe auch nicht haben. Seine Zukunft könnte in der US-Liga MLS liegen. Bereits im Winter wurden Gerüchte laut, Werner könnte in die New Yorker RB-Filiale wechseln, wo etwa Emil Forsberg seine Laufbahn ausklingen lässt und Sandro Schwarz erfolgreich als Trainer arbeitet. Ein Transfer im Winter kam nicht zustande, laut eines «Bild»-Berichts könne sich Werner einen Wechsel im Sommer durchaus vorstellen.Der Stürmer war auf dem Höhepunkt seiner Karriere im Sommer 2020 für 53 Millionen Euro von Leipzig zum FC Chelsea gewechselt. Zwei Jahre später holte ihn RB für 20 Millionen Euro zurück, doch nachhaltiger Erfolg blieb aus, weshalb man im Januar 2024 erneut getrennte Wege ging.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Matthäus-Entschuldigung bei RB wegen «Trümmerhaufen»

Matthäus-Entschuldigung bei RB wegen «Trümmerhaufen»

TV-Experte Lothar Matthäus hat sich nach seiner drastischen Kritik an RB Leipzig für seine Wortwahl entschuldigt. Der deutsche Rekordnationalspieler hatte im Sender Sky gesagt, der Fußball bei RB sei zurzeit ein «Trümmerhaufen». Dies tut dem 63-Jährigen nun leid.«'Trümmerhaufen' ist sicher kein Ausdruck, den man in der Einschätzung eines Clubs benutzt, und gehört in diesem Zusammenhang eigentlich nicht zu meinem Wortschatz. Ich würde es anders formulieren: Es gibt viele Baustellen in Leipzig», erklärte Matthäus in seiner jüngsten Kolumne für Sky.Zuvor hatte der Weltmeister von 1990 auch erklärt: «Mit dem, was mal da war und was jetzt ist, liegt Red-Bull-Fußball zurzeit da, wo ihn diese Verantwortlichen nie sehen wollten. Nie! Nie!»Rose erst einmal weiter Trainer in LeipzigNach der 1:2-Heimniederlage gegen den FSV Mainz 05 am Samstag liegen die Leipziger in der Bundesliga weiter nur auf dem sechsten Rang, von einem Champions-League-Platz trennen RB drei Punkte. In der Liga-Rückrunde gelang in sieben Spielen nur ein Erfolg.Trainer Marco Rose, der bereits vor drei Monaten als Wackelkandidat galt, soll aber am Samstag im Spiel beim SC Freiburg weiterhin auf der Bank sitzen. Die Debatten dürften auch Ex-Coach Jürgen Klopp beschäftigen, der seit dem Jahresanfang als sogenannter Head of Global Soccer den Fußballbereich von Red Bull betreut.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Nach Hoeneß-Spekulation: Leipzig im Pokal nach Stuttgart

Nach Hoeneß-Spekulation: Leipzig im Pokal nach Stuttgart

RB Leipzig muss im Halbfinale des DFB-Pokals beim VfB Stuttgart antreten. Das ergab die Auslosung im Dortmunder Fußballmuseum. Das Spiel findet am 1. oder 2. April statt, im anderen Halbfinale empfängt Drittligist Bielefeld Titelverteidiger Bayer Leverkusen. Das Finale wird am 24. Mai in Berlin ausgetragen.«Im Halbfinale gibt es keine klaren Favoriten mehr», sagte Leipzigs Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer. «Entscheidend wird auch sein, wer den größeren Willen an den Tag legt. Das Ziel ist klar: Wir möchten den letzten Schritt unbedingt gehen.»Gerüchte um HoeneßDas Duell birgt eine gewisse Brisanz. Unter der Woche waren Spekulationen aufgekommen, Leipzig würde sich für Stuttgarts Trainer Sebastian Hoeneß beschäftigen. RB-Coach Rose steht intern in der Kritik, im Sommer könnte trotz eines Vertrags bis 2026 eine vorzeitige Trennung erfolgen. Hoeneß kann mittels einer Ausstiegsklausel für bis zu acht Millionen Euro verpflichtet werden, allerdings nur von einem international vertretenen Club.Im Pokal trafen Leipzig und Stuttgart noch nie aufeinander. In der Bundesliga entschieden die Schwaben die vergangenen beiden Heimspiele für sich. Leipzig steht zum fünften Mal in den vergangenen sieben Jahren im Halbfinale, 2022 und 2023 gewann RB den Pokal.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten